Aufruf zur EuroMayDay-Parade 008 in Wien

Hast du bezahlte Arbeit? Kannst du davon leben? Hast du Freizeit? Kannst du dir was leisten? Bist du zufrieden?

Die Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse schreitet unaufhaltsam voran. Wir haben die Nase voll! Her mit dem schönen Leben, ohne Ausbeutung ohne Angst ohne Unterdrückung ohne Unsicherheiten, hier und überall!
Der 1. Mai ist unser Tag, um gemeinsam als Parade laut und sichtbar zu sein - als Alternative zu den institutionlisierten Umzügen der ehemaligen ArbeiterInnenparteien, die viel eher Teil des Problems als der Lösung sind. Der EuroMayDay ist eine Einladung, nicht fragmentiert, für sich alleine, sondern vernetzt mit anderen zu handeln und zu kämpfen! Und das alle Tage!

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MALMOE on the webUnter dem Titel

Gesellschaftliche Räume und soziale Bewegungen

berichtet ein Aktivist –
ein Aktivist mit Pseudonym Santa Precaria ;-) , eine Aktivistin? –
von der neuen Internationalen und sozialen Bewegung der EuroMayDay-Paraden.

Die Bedeutung für aktuelle soziale Bewegungen liegt in der Vielfalt als Gegenmacht, als strategisches Dispositiv, gegen ein System der Ausschlüsse und der Zumutungen, der ausschließlichen Individualisierungen (Entkollektivierung). Dabei sind die Formen und Inhalte der Vielfalt nicht einfach zu handhaben. Sie sind ungewohnt. Erst langsam und allmählich entstehen sie, spinnen sich Netze, tasten sich vorsichtig an neue widerständige Möglichkeiten heran. Solche Räume sind aber auch paradox und können für so manche Überraschung sorgen. Wir, als uneinheitliches, offenes, vielfältiges und widerständiges Wir, haben es erst zu erlernen (kollektiv und individuell).

Daneben noch weitere Texte zu den EuroMayDay-Paraden und zu widerständigen Praxen aus der Prekarität heraus.

Zwei Veranstaltungshinweise für die nächsten Tage …

  • am Do, 24. April der Vortrag

“Wohlstandskonflikte -
Die sozialen Folgen neuer Prekarität”

Vortrag von Berthold Vogel am 24. 4. um 18:00 im SeminarRaum 3 am Institut für Soziologie der Uni Wien.
Weiter Infos hier

  • am Mo, 28. April die Diskussion

“Wovon leben wir? -
Zwischen Flexibilität und Prekariat”

Bei Freiem Eintritt im ORF RadioKulturhaus, der Auftakt zum Ö1 Sendungsschwerpunkt zum Thema Arbeit.
Dazu weitere Infos …

wird seit heute auf OKTO.TV gezeigt und ist auch noch die nächste Tag zu sehen; v.a. aber auch als Quicktime Video herunterladbar.

Das alles ist hier nachzulesen, dokumentiert und das Video herunterzuladen.

Fein, Danke!

Peter Licht, übrigens.
Hey, Kommentare sind gerne gesehen;-)

Wir haben eine zweite Version hochgeladen: SambAttac Edition!
Siehe den Menüpunkt Aktionstag. Dort geht es auch zu Berichten von den Veranstaltungen zum 29. Februar, zu Fotos, Presseberichten etc.

Dank Herbert Loitsch und seiner Sendeleiste ‘Trotz allem‘ im Freien Radio Radio Orange kann die Pressekonferenz zum Aktionstag jederzeit nachgehört werden:

Hier geht es zum Sendungsarchiv mit zwei weiteren kurzen Beiträgen, Interviews mit Bundesjugendseelsorger Markus Muth und ÖGB Vizepräsidentin Roswitha Bachner. Über diesen Link geht es auch zum Download der Sendung.

Weitere Presseaussendungen, Berichte und Dokumentation des Aktionstages unter: Aktionstag.

eine Geschichte von vielen, viele folgen noch …

Angela M., Kindergartenpädagogin, ist glücklich verheiratet. D.h. sie ist glücklich verheiratet, war glücklich verliebt und unbeschwert, darf aber nicht glücklich und unbeschwert sein und kann sich an dieses Gefühl, diesen Zustand, diese Phase schon kaum mehr erinnern. Dabei liegt die glückliche Heirat nicht so lange zurück. 2005 war es, als Angela Patricks Frau wurde und Patrick Angelas Mann.

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Dieser Tage ist eine Sonderausgabe der AEP-Informationen erschienen, und zwar die Dokumentation der am 5. Oktober ‘07 in Vorarlberg stattgefundenen Tagung Prekarität und Demokratie:

Am 5. Oktober letzten Jahres fand in Vorarlberg ein Symposium zum Thema “Prekarität und Demokratie” statt. Die Beiträge zu dieser Tagung sind im neuen Heft der “AEP-Informationen” zusammengefasst. Sie erhalten damit eine Publikation zum genannten Thema mit Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven und den sich daraus ergebenden demokratiepolitischen Problematiken von renommierten feministischen Wissenschafterinnen wie u.a. Frigga Haug, Erna Appelt, Chantal Magnin und Birge Krondorfer ebenso wie von innovativen Nachwuchswissenschafterinnen.

Inhaltsverzeichnis
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Klick zum Webalbum mit weiteren Fotos

Altar am Viktor Adler Markt

Danke für die Fotos Gerlinde!