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Die einen erwartet “Karoshi” – Tod durch Überarbeiten, die anderen können sich als “Freeters” im Internet-Café gerade noch eine Schlafbox leisten – das ganz normale Arbeitsleben in Japan …

“Freeter”, eine Wortschöpfung aus dem englischen “freetime” und der Endung des deutschen Wortes “Arbeiter”, bezeichnete laut ARTE in den 90er Jahren Aussteiger, die nicht – wie in Japan üblich – ihr ganzes Leben einer Firma widmen wollten, sondern sich lieber mit Minijobs durchschlugen, um mehr Zeit zur freien Verfügung zu haben. Heute benennt es (hauptsächlich) junges Jobpräkariat, das in der japanischen Leistungsgesellschaft auch zu extrem hohen Selbstmordraten unter jungen Leuten führt. Einfach “zu verweichlichte Jugend”, wie es ein Japaner in der Dokumentation “Tokyo Freeters” meint?

Via ArbeitsKlimaWandel. Weitere Videos.

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