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Wie auch hier schon öfter zu lesen war: prekär sind nicht nur ‚atypische‘ Beschäftigungsverhältnisse, sondern mitunter auch ganz ’normale‘ – etwa in der sozialen Arbeit. Und mit ihnen werden auch die Lebensverhältnisse ihrer KlientInnen immer prekärer …

Daher rufen BetriebsrätInnen aus dem Sozialbereich zur Kundgebung auf:

Für eine Sozialmilliarde

Gegen Budgetkürzungen im Gesundheits- und Sozialbereich

Dienstag, 29. Juni 2010, 9.30 Uhr

vor dem Bundeskanzleramt, Ballhausplatz, 1010 Wien

Details

Weitersagen, hinkommen und gemeinsam ein Zeichen setzen!

Mehr Informationen und Kommentare, sowie einen Bericht über die bereits stattgefundene Kundgebung der Beschäftigten bei NEUSTART (Bewährungshilfe), findet ihr am Sozialmilliarde-Blog.

Eine Podiumsdiskussion und Benefizveranstaltung wider die Weihnachtsmärchen der behaupteten Armutsbekämpfung.

In der Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags erörtern DiskutantInnen wie Michaela Moser von der Armutskonferenz und der Sozialexperte Bernhard Achitz vom ÖGB konkrete Antworten zu brennenden sozialen Fragen wie

  • Wie sieht es tatsächlich mit der Armut in Österreich aus?
  • Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders gefährdet?
  • Wo ist der ganze Reichtum, der uns zu einem der zehn reichsten Länder der Erde macht?
  • Wer sorgt dafür, dass fair geteilt wird – und welche konkreten Ansätze werden dazu verfolgt?

weitere Informationen gibt s hier beim ÖGB Verlag.

auge

Klimawandel hat viel mit prekärer Arbeit zu tun, denn es sind die, die sowieso schon wenig haben, die im Zuge der Zerstörung unserer Welt noch mehr verlieren. Die alternative Gewerkschaftsfraktion AUGE/UG hat – zeitgerecht zur Klimakonferenz in Kopenhagen – eine Broschüre zu diesem Thema herausgegeben. Ziel ist neben der Information von Interessierten auch eine stärkere Verankerung des Themas Klimawandel in den Gewerkschaften.

Download bzw. bestellen gegen Versandkosten unter auge@ug-oegb.at.

Das PrekärCafé in Wien lädt wieder ein:

Dienstag 1. Dezember 2009

Ort: Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

18 Uhr: Prekarisierung in den Wissenschaften: Konkurrenzverhältnisse aufbrechen! Diesmal werden systematische Arbeitspraktiken der Konkurrenz besprochen, sowie diskutiert, welche konkreten Schritte unternommen werden können, um diese aufzubrechen und Solidarisierung zu ermöglichen.

20 Uhr: Arbeitskämpfe bei illegalisierter Arbeit: Mit einem Lächeln auf den Lippen„. Dokumentarfilm von Anne Frisius in Zusammenarbeit mit Nadja Damm und Mónica Orjeda (2008, 57min). Anschließend Diskussion zu Arbeitskämpfen bei illegalisierter Arbeit

Zum Film: Eine Hausarbeiterin ohne Papiere zieht vor das Hamburger Arbeitsgericht: „Ich dachte, ohne Papiere hätte ich keine Chance. Als sie mir sagten, dass ich auch ohne Papiere mein Recht einfordern kann, war das für mich ganz neu“. Vertreten durch die Gewerkschaft ver.di und gemeinsam unterstützt durch anti-rassistische Initiativen und Organisationen sowie Freund*innen, beschließt Ana S. nach drei Jahren unterbezahlter Hausarbeit bei einer Hamburger Familie, dass sie einen angemessenen Arbeitslohn vor Gericht einklagen will …

Im PrekärCafé sollen Fragen zu Erfahrungen mit Arbeitskämpfen bei illegalisierter Arbeit gestellt werden: Welche Aktionsformen und andere Unterstützungsmöglichkeiten sind möglich? Welche Unterstützungsstrukturen sind notwendig, um Arbeitsrechte für alle – unabhängig vom Aufenthaltsstatus – durchsetzen zu können?

In Deutschland haben antirassistische Initiativen, Organisationen und die Gewerkschaft ver.di arbeitsrechtliche Anlaufstellen für Migrant*innen ohne Papiere aufgebaut. Im Hamburg und Berlin sind entsprechende Beratungsstellen in Gewerkschaftshäusern von ver.di eingerichtet. Denn, so ist auf dem Folder des „AK undokumentiertes Arbeiten“ zu lesen: „Die Gewerkschaft ver.di unterstützt alle Arbeitnehmerinnen!“

Wieder einmal Format: In der Ausgabe vom 24. Juli 2009 findet sich ein recht differenzierter Beitrag Typisch atypisch inklusive sieben Beispielen und einem kurzem Interview mit ÖGB-Präsident Erich Folgar, das leider online nicht verfügbar ist, aber auch keine wirklich neuen Aussagen des ÖGB zum Thema bringt. Es bleibt bei der Kritik mangelnder sozialen Absicherung, die mit atypischer Beschäftigung verbunden ist – Perspektiven habe ich keine herausgelesen.

Interessant sind auch die Zahlen: Die Anzahl steigt, ob freiwillig oder nicht.
Bezeichnend finde ich es allerdings, dass bei den Einkommensunterschieden von 2000 Euro im Monat ausgegangen wird beim Vergleich von Angestellten und freien DienstnehmerInnen. Viele Atypische wären froh, wenn sie das je verdienen würden, ich kenne genügend Leute, die froh wären, wenn sie fast 100 Euro am Tag verdienen würden im Schnitt und nicht nur 20 oder 30 Euro.

Dank Herbert Loitsch und seiner Sendeleiste ‚Trotz allem‚ im Freien Radio Radio Orange kann die Pressekonferenz zum Aktionstag jederzeit nachgehört werden:

http://cba.fro.at/archiv/trotz_allem/trotz_allem-29-02-2008_14-09-42.mp3″

Hier geht es zum Sendungsarchiv mit zwei weiteren kurzen Beiträgen, Interviews mit Bundesjugendseelsorger Markus Muth und ÖGB Vizepräsidentin Roswitha Bachner. Über diesen Link geht es auch zum Download der Sendung.

Weitere Presseaussendungen, Berichte und Dokumentation des Aktionstages unter: Aktionstag.

Klick zum Webalbum mit weiteren Fotos

Altar am Viktor Adler Markt

Danke für die Fotos Gerlinde!

der Namenstag der Santa Precaria wird nicht nur österreichweit sondern in Wien auch wienweit begangen werden. Klar, einen 29. Februar gibt es nur alle vier Jahre.
Selbst der Namenstag von der Santa Precaria und auch des San Precario sind sozusagen prekär.

Die Veranstaltungen zum Aktionstag gegen Prekarisierung aus diesem Anlass finden in Wien im 10. Bezirk,

Ecke Favoritenstraße – Viktor-Adler-Markt

statt.

Wann: Freitag, den 29. Februar ’08 von 10.00 – 13.00 Uhr

Wo: —– FUZO Favoritenstraße Ecke Viktor-Adler-Markt, 1100 Wien

Was: —-einen Altar der Heiligen Precaria samt Kondolenzbuch, Infostände der Organisationsplattform ‚Freunde der Precaria‘, SambaATTAC, Straßentheater der Gruppe „dastheater“, einen Medienrundgang mit den Sprechern einiger teilnehmender Organisationen.

Fair statt Prekär!
Setzen wir unsicheren Lebensverhältnissen ein Ende

Die Presseinformation zum Aktionstag in Wien.
Den Rest des Beitrags lesen »

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
Heiligenbild

das Gebet an die Schutzheilige

Heiligenbild