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kulturrat broschüreDer Kulturrat Österreich hat eine Infobroschüre für KünstlerInnen und andere prekär Tätige herausgegeben.

Aufmerksame BeobachterInnen werden es wissen: Mit 1. 1. 2011 treten einige Änderungen im Sozialversicherungssystem in Kraft, die als erster legistischer „Erfolg“ der interministeriellen Arbeitsgruppen zur Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden (initiiert vom bm:ukk) anzusehen sind. Nach der Verabschiedung des KünstlerInnen-Sozialversicherungsstrukturgesetz (KSVSG) im Herbst dieses Jahres ist nun auch einigermaßen klar, wie die Umsetzung dieses Gesetzes praktisch aussehen wird. Um es vorwegzunehmen: Gesetze allein ändern nicht viel – eine vernünftige Umsetzung muss erst erkämpft werden!

Die informative 44-seitige Broschüre kann hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Und gleich noch was Praktisches: Die KUPFakademie bietet im Jänner einen Workshop zum Steuerrecht für selbständige Kulturschaffende in Linz an. Orientierung im prekären Lebens- und Arbeitsdschungel also.Mehr Infos gibt es hier.

Logo KUPFakademie

Die IG Freie Theaterarbeit lädt österreichweit unter dem Titel professionell prekär? zur Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein. Weitere Informationen auf der Website der IG Freie Theater.

== Santa Precaria Orginaltextservice ==

(12.11.2010, Pressemitteilung) Kulturrat Österreich begrüßt erste Maßnahmen und fordert grundsätzliche Verbesserungen zur sozialen Lage von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden ein!

Wie der Name – KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz (KSVSG) – schon suggeriert: Unkomplizierter wird es nicht. Dafür kompatibler. Eine grundsätzliche Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich bringt dieses Gesetz nicht. Aber es ist ein Anfang.

Im Kern beinhaltet dieses Gesetz zweierlei: Die Einrichtung eines Servicezentrums für Sozialversicherungsangelegenheiten von KünstlerInnen, sowie die Möglichkeit, auch als „neue selbstständige“ KünstlerIn die selbstständige Tätigkeit ruhend zu stellen (mit dem gewünschten Effekt, dass in Zeiten der Ruhend-Meldung ein Bezug von Arbeitslosengeld möglich ist, sofern ein Anspruch besteht). Beides wird ab 1.1.2011 Realität.

 

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Ein wunderbares Projekt – Superheroes (seit 2004 und anhaltend) – zeigt Migrant_innen aus Mexiko bei ihrer Arbeit in der Welthauptstadt des Kapitalismus New York. Jedes Fotoportrait ist von der Beschriftung begleitet, die den Namen der Arbeiter_in, ihren Heimatort in Mexiko und den Arbeitsplatz und die Tätigkeit enthält, sowie die Summe an Geld, die von der Arbeiter_in monatlich an die Familie in Mexiko geschickt wird:

Migrant_innen als Superhelden

Paulino Cardozo aus Guerrero arbeitet für einen Gemüsehändler, belädt LKWs. Er schickt $300 pro Woche nach Mexiko.

Hier geht es zu einem Artikel auf Wired.com mit weiteren Fotoportraits von Superhelden und Informationen zu dem Projekt des mexikanischen Fotografen Dulce Pinzon.

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Im Treffpunkt Mensch und Arbeit Linz Mitte (Sophiengutstr. 18, Linz) findet am Donnerstag, 17. Juni 2010 um 19.00 Uhr im Rahmen des Sozialstammtisches ein Musikkabarett mit Christina Scherrer statt. Thema: Über den Berufseinstieg einer jungen Künstlerin:

„Kunst? Ist das geil. Und hundertmal und überhaupt. Kunst ist geil und Geiz ist geil und schon geil ist Kunst. Ich bin hundertmal verliebt in Kunst. Und Kunst ist sehr geil, das lernen wir, hundertmal, dass Kunst richtig geil ist, und das ist das Geile an der Kunst!“
Ein Abend mit Texten und Liedern über Leid und Lust, Hausfrauen, die für George Clooney schwärmen, tabubrechende Schriftstellerinnen und Geld, das man in der Kunst einfach hat oder nicht hat.
Special Guests sind die famosen Handpuppen: Froggy Meierhofer und Heidi B.!
Schauspiel und Gesang – Christina Scherrer
Klavier – Michael Tauch

Für alle, die mal Lust auf einen humorvollen Zugang zum Thema haben!

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Der Kulturrat Österreich lädt österreichweit zu Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung (für Künstler_innen und andere prekär Tätige) im Mai und Juni 2010 ein und stellt eine gleichnamige Infobroschüre (PDF) vor. Die Infoveranstaltungen finden in Linz, Salzburg, Graz, Wien und Innsbruck in Kooperation mit regionalen Organisationen statt.

Die zahlreichen Änderungen der Arbeitslosenversicherung in den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Problemen und Informationsdefiziten zur Folge. Vor allem für Personen mit Mehrfachversicherungen können sich daraus existenzgefährdende Situationen ergeben. Die übereilt eingeführte freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige wurde derart mangelhaft in das Arbeitslosenversicherungssystem eingepasst, dass Personen, deren Erwerbsbiografien nicht ausschließlich selbstständige Tätigkeiten oder unselbstständige Beschäftigungen aufweisen, mit dem drohenden Verlust ihrer Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung konfrontiert sind.

Noch bis Mitte Mai ist in der Galerie 5020 in Salzburg die Ausstellung entsprechend PREKÄR der Künstlerin Nina Höchtl zu sehen – und zu hören: Neben einem Hörstück gibt es eine raumgreifende Video-/Audioinstallation und eine Fünf-Kanal-Videoinstallation.

Der Titel entsprechend PREKÄR steht für die prekären Zustände in denen wir – nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise – leben. Materielle Verarmung, Verletzbarkeit, Fragilität, Flucht, Migration und Spaltung der Gesellschaft sind einige Folgen davon. Kann über die Prekarisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen als Artikulieungsachse von Handlungs(spiel)räumen und -möglichkeiten gearbeitet werden?

Am Dienstag, 30. März, 19.00 findet eine prominent besetzte Podiumsdiskussion im Depot Café statt:

Während ihres Studiums leisten StudentInnen im Kunstbetrieb oft unbezahlte oder unterbezahlte Arbeit in Form von Praktika. Ähnlich prekäre Arbeitssituationen gehen auch viele junge AbsolventInnen ein, mit der Hoffnung, im Kunstfeld Fuß zu fassen. Eine derartige Arbeitssituation können sich meist nur diejenigen leisten, die über einen entsprechenden finanziellen Background verfügen, über Eltern, die somit indirekt den Kunstbetrieb sponsern.

Haben prekäre Beschäftigungsverhältnisse im Kunstfeld einen systemerhaltenden Stellenwert? Wie stellt sich die Situation für ArbeitgeberInnen dar?

Am Podium:

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Eine neue Facebook-Gruppe fordert Ausstellungshonorare für bildende KünstlerInnen. Nicht zufällig, denn meist sind es die KünstlerInnen, die nichts bezahlt bekommen.

Selten erhalten bildende Künstler ein Ausstellungshonorar. Es ist vielmehr üblich, dass Sie ihre Werke noch selbst anliefern, aufbauen und abbauen – selbstverständlich ohne Bezahlung! Oftmals werden die Investitionskosten nicht gedeckt, wenn sich für das Werk kein Käufer findet.

Viele KünstlerInnen sitzen in diesem Topos am kürzeren Hebel. Sie sind auf die gebotenen Ausstellungsmöglichkeiten die ihnen der Kunstmarkt bietet angewiesen. Oft diktieren die Ausstellungsmacher die Bedingungen und sprechen von Reputation und Marktchancen und stellen diese Argumente über eine angemessene (Geld) Honorierung.

Dies muss sich ändern, die Nutzung von Werken der Bildenden Kunst im Rahmen von Ausstellungen müssen eine angemessene Vergütung erfahren!

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
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das Gebet an die Schutzheilige

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