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Dieser Film stammt aus der Projekt und Aktionsbox „Materialien zur politischen Bildungsarbeit“ des DGB.

[Erstveröffentlichung auf ThemaTisch]

„Schreiben Sie dem Finanzminister und dem Regierungschef. Fordern Sie diese auf, das Jahr 2010 zu einem tatsächlichen Jahr der Armutsbekämpfung zu machen. Und setzen Sie sich für eine Mindestsicherung ein, die aus der Armut führt und zum Leben reicht“, so beginnt der Aufruf der Armutskonferenz an alle, die das Europäische Jahr der Armutsbekämpfung 2010 gut genützt wissen wollen.

Das Netzwerk sozialer Organisationen lädt dazu ein, Bundeskanzler Werner Faymann und Finanzminister Josef Pröll Emails zu senden und sie aufzufordern, guten Vorsätzen auch Taten folgen zu lassen. Das geht komfortabel auf der Website http://gegen.armut.at/.

„Armut ist kein Naturereignis, das es mit jeder neuen Statistik frisch zu bestaunen gilt“, denn es gibt genug Möglichkeiten, auch in Zeiten der Wirtschaftskrise wirksam gegenzusteuern – im Vollzug der Sozialhilfe, in der Schule, beim Wohnen und mit sozialen Dienstleistungen. Zentrale Forderung ist eine Mindestsicherung, die diesen Namen auch verdient und das Notwendigste für alle sicherstellt.

Ich habe meine Emails mit meinen Neujahrswünschen an die Politik schon verschickt.
Du auch?

Die AK Niederösterreich berichtet von mehreren Fällen der Ausbeutung von Arbeitslosen, wieder nach mittlerweile schon bekannten Schema des „Schnuppertage“-Betrugs. Die Krone.at berichtet unter der bemerkenswerten Schlagzeile:

Einzelhandel nutzte Not von Arbeitslosen aus

Offenbar gezielt haben manche Einzelhändler in der Vorweihnachtszeit die Not von Arbeitslosen ausgenutzt. Das berichtet die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ). Demnach seien die Jobsuchenden zu unbezahlten „Schnuppertagen“ eingeladen worden, und zwar gezielt an solchen Tagen, an denen der Kundenansturm besonders groß war. Anschließend hätten sich die Firmen nicht wieder gemeldet.

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Putzfrau

Sind Putzfrauen und Müllmänner wichtiger für die Gesellschaft als Banker? Das behaupten in einer Studie (PDF) britische Ökonom_innen. Der Schluss von einem hohen Einkommen auf einen hohen gesellschaftlichen Wert funktioniert demnach nicht mehr.

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Der Superpraktikant der ÖVP geht in die nächste Runde. Die Anfangsphase des Votings ist beendet, jetzt geht es darum, wer Erwin Pröll an die Seite gestellt wird. Wer bis 15. jänner unter den ersten fünf gereiht ist, kommt in die „Final-Show“ im Privatsender ATV. Voten ist wieder täglich möglich!

Santa Precaria empfiehlt:
Martin Habacher will Pröll zeigen, wie der Perspektivenwechsel aus dem Rollstuhl aus auschaut.
Klaus Werner-Lobo bietet sich als Hofnarr für den Vizekanzler an.
Barbara Toth will als Falterjournalistin hinter die Kulissen blicken. (Update: Bewerbung zurückgezogen)
Niko Alm ist der Mann fürs Grobe, besonders wenn es um Maria Fekter geht.
Christoph Heshmatpour, das Ausländerkind, das es zu etwas bringt.

aktion

Eine Kampagne von deutschen NGOs und Gewerkschaften macht mobil gegen die Macht der grossen Supermarktketten.

Immer weniger Supermarktketten haben immer mehr Macht!
Den hohen Preis- und Leistungsdruck, dem die Lieferanten dadurch ausgesetzt sind, geben sie entlang der Lieferkette weiter. Leidtragende sind die ArbeiterInnen in den Fabriken und auf den Plantagen in den südlichen Produktionsländern ebenso wie die Angestellten in Deutschland. Deshalb fordert die Supermarktinitiative die kontrollierte Einhaltung sozialer und ökologischer Standards entlang der gesamten Lieferkette sowie eine sektorweite kartellrechtliche Untersuchung der Marktmacht der fünf größten Supermarktketten.

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Eine neue Facebook-Gruppe fordert Ausstellungshonorare für bildende KünstlerInnen. Nicht zufällig, denn meist sind es die KünstlerInnen, die nichts bezahlt bekommen.

Selten erhalten bildende Künstler ein Ausstellungshonorar. Es ist vielmehr üblich, dass Sie ihre Werke noch selbst anliefern, aufbauen und abbauen – selbstverständlich ohne Bezahlung! Oftmals werden die Investitionskosten nicht gedeckt, wenn sich für das Werk kein Käufer findet.

Viele KünstlerInnen sitzen in diesem Topos am kürzeren Hebel. Sie sind auf die gebotenen Ausstellungsmöglichkeiten die ihnen der Kunstmarkt bietet angewiesen. Oft diktieren die Ausstellungsmacher die Bedingungen und sprechen von Reputation und Marktchancen und stellen diese Argumente über eine angemessene (Geld) Honorierung.

Dies muss sich ändern, die Nutzung von Werken der Bildenden Kunst im Rahmen von Ausstellungen müssen eine angemessene Vergütung erfahren!

Eine Podiumsdiskussion und Benefizveranstaltung wider die Weihnachtsmärchen der behaupteten Armutsbekämpfung.

In der Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags erörtern DiskutantInnen wie Michaela Moser von der Armutskonferenz und der Sozialexperte Bernhard Achitz vom ÖGB konkrete Antworten zu brennenden sozialen Fragen wie

  • Wie sieht es tatsächlich mit der Armut in Österreich aus?
  • Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders gefährdet?
  • Wo ist der ganze Reichtum, der uns zu einem der zehn reichsten Länder der Erde macht?
  • Wer sorgt dafür, dass fair geteilt wird – und welche konkreten Ansätze werden dazu verfolgt?

weitere Informationen gibt s hier beim ÖGB Verlag.

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
Heiligenbild

das Gebet an die Schutzheilige

Heiligenbild