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auch der Papst unterstützt diesen Aufruf:

Aufruf zur MayDay «Atomisierung WegBassen» Parade in Wien … 😉

Supertaalk ist ein neues Fernseh-Talk-Format im Web, das besonders Themen aufgreift, die in den Mainstream-Medien wenig oder gar nicht vorkommen. Am Dienstag, 22. 2., 20:15h geht es live auf www.supertaalk.at um das Thema Prekariat – Generation ohne Vertrag.

“Die Jungen”, auch genannt “Generation Fucked” oder “Generation Prekär”, machen von sich reden. Nachdem sie allseits, in Feuilletons, Kommentaren aber auch von PolitikerInnen, als unpolitisch, phlegmatisch und Spaß-orientiert abqualifiziert wurden, ist spätestens nach dem Studierenden-Protestjahr 2009 klar: Nicht alle wollen ihre Situation widerstandslos hinnehmen. Dennoch: Viele, nicht nur der angehenden AkademikerInnen, die von “atypischen” Arbeitsverhältnissen besonders betroffen sind, schwanken zwischen Aufstand und Anpassung – “Wutgetränkte Apathie”, wie Michael Hirsch diesen Zustand nennt. Hinter dem Schlagwort „Flexibilisierung“ versteckt sich eine systematisch durchgesetzte Verunsicherung der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Entsolidarisierung, Eigennutz und Hierarchiedenken sind die Folge. Nicht wenige haben auch das Gefühl, um ihre Partizipationsmöglichkeiten betrogen zu werden, fühlen sich ausgenutzt. Welche Perspektiven haben die jungen Generationen sozial, politisch und wirtschaftlich?

am Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19:00 im Depot in Wien, eine Veranstaltung des Gender Initiativ Kollegs mit einem Vortrag von Isabell Lorey, Gastprofessorin am Institut für Politikwissenschaft der Uni Wien:

Gouvernementale Prekarisierung und existentielle Verletzbarkeit

In welchem Verhältnis steht soziale, ökonomische und politische Prekarisierung zur existenziellen Verletzbarkeit eines jeden Lebens? Was kann Judith Butler mit ihren Ausführungen über grundlegende Gefährdetheit zur aktuellen Problematisierung von Prekarisierung beitragen? In wiefern ist diese Prekarisierung als ein neoliberales Regierungsinstrument zwischen Gehorsam und politischer Handlungsfähigkeit zu verstehen? Wie kann Selbstregierung zu einer widerständigen Praxis werden?

Die IG Freie Theaterarbeit lädt österreichweit unter dem Titel professionell prekär? zur Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein. Weitere Informationen auf der Website der IG Freie Theater.

Der Kulturrat Österreich lädt österreichweit zu Informationsveranstaltungen zur Arbeitslosenversicherung (für Künstler_innen und andere prekär Tätige) im Mai und Juni 2010 ein und stellt eine gleichnamige Infobroschüre (PDF) vor. Die Infoveranstaltungen finden in Linz, Salzburg, Graz, Wien und Innsbruck in Kooperation mit regionalen Organisationen statt.

Die zahlreichen Änderungen der Arbeitslosenversicherung in den vergangenen Jahren haben eine Reihe von Problemen und Informationsdefiziten zur Folge. Vor allem für Personen mit Mehrfachversicherungen können sich daraus existenzgefährdende Situationen ergeben. Die übereilt eingeführte freiwillige Arbeitslosenversicherung für Selbstständige wurde derart mangelhaft in das Arbeitslosenversicherungssystem eingepasst, dass Personen, deren Erwerbsbiografien nicht ausschließlich selbstständige Tätigkeiten oder unselbstständige Beschäftigungen aufweisen, mit dem drohenden Verlust ihrer Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung konfrontiert sind.

Dieses Video habe ich via Prekär Cafe entdeckt. Damit wird die Veranstaltung am 4. Mai 2010 in Wien beworben: Den Rest des Beitrags lesen »

Noch bis Mitte Mai ist in der Galerie 5020 in Salzburg die Ausstellung entsprechend PREKÄR der Künstlerin Nina Höchtl zu sehen – und zu hören: Neben einem Hörstück gibt es eine raumgreifende Video-/Audioinstallation und eine Fünf-Kanal-Videoinstallation.

Der Titel entsprechend PREKÄR steht für die prekären Zustände in denen wir – nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise – leben. Materielle Verarmung, Verletzbarkeit, Fragilität, Flucht, Migration und Spaltung der Gesellschaft sind einige Folgen davon. Kann über die Prekarisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen als Artikulieungsachse von Handlungs(spiel)räumen und -möglichkeiten gearbeitet werden?

Warum die GPA-djp Interessensgemeinschaft work@flex ihren Newsletter nicht auch ins Web stellt, sondern diesen nur per Email an „Eingetragene“ verschickt, weiss ich nicht und finde ich jedesmal auch wieder abwegig. Wir haben 2010! Trotzdem hier daraus einige interessante Infos. Also über einen Umweg ins Web.

Buchhinweis:  Arbeiten im Callcenter – Service um jeden Preis?

Das Buch blickt hinter die Kulissen und beschreibt den Arbeitsalltag in Callcentern. Experten/innen – großteils ehemalige Callcenter-Agents – sprechen über ihre Erfahrungen: kleinliche Kontrollen, hoher Druck und verordnete gute Laune. Sie skizzieren aber auch Handlungsspielräume zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zur Arbeit im Callcenter sowie Informationen über die Rechte der ArbeitnehmerInnen ergänzen das Buch.

Interviewpartner_innen zum Thema prekäre Arbeit gesucht

Eva Woska und Gabi Stockmann suchen für ein Buchprojekt über prekäre (= unsichere, nicht-existenzsichernde) Arbeit InterviewpartnerInnen mit entsprechenden Erfahrungen, möglichst über 30 (keine StudentInnen).

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Auf dem Weg zur DienstbotInnengesellschaft? Prekäre Zeiten – prekäre Verhältnisse ist der Titel einer Tagung im Bildunghaus St. Virgil in Salzburg am 28. und 29. April 2010.

Weltweit lässt sich eine zunehmende Auslagerung von haushaltsnahen Dienstleistungen an MigrantInnen, StudentInnen und schlecht ausgebildete Personen erkennen. Einen Großteil dieser Gruppen stellen Frauen dar. Durch diese Auslagerung setzt sich die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung im Haushalt fort, und es entstehen neue Ungleichheiten unter Frauen, die entlang von Einkommen, Ausbildung, Ethnizität und Nationalität verlaufen.

Über dieses Thema sprechen u.a. Mascha Mödorin, Mag.ª Bettina Haidinger, Mag. Christian Felber und Ao. Univ.Prof.in Mag.a Dr.in Luise Gubitzer.

Zum Detailprogramm (PDF)

Am Dienstag, 6. April 2010 findet in Wien ein PrekärCafe zum Thema Gewerkschaften und undokumentiertes Arbeiten statt.

Migrant*innen, denen aufgrund ihres Aufenthaltstatus der Zugang zu den formellen Sektoren des Arbeitsmarkts versperrt ist und die sich deshalb in seinen informellen Sektoren verdingen müssen, scheinen sich in einer Grauzone aus völliger Willkür und Rechtlosigkeit zu bewegen. Formen des Widerstands und der Gegenwehr sind zwar alltäglich, werden jedoch durch ihre Positionierung in der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, ebenso wie durch ihren prekären Aufenthaltsstatus massiv erschwert. Und vielfach macht es den Eindruck, als wären die „undokumentierten ArbeiterInnen“ in ihren Arbeitskämpfen zwangsläufig auf sich gestellt und isoliert von gewerkschaftlichen Strukturen der Interessenvertretung und -artikulation.

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
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das Gebet an die Schutzheilige

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