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Wie auch hier schon öfter zu lesen war: prekär sind nicht nur ‚atypische‘ Beschäftigungsverhältnisse, sondern mitunter auch ganz ’normale‘ – etwa in der sozialen Arbeit. Und mit ihnen werden auch die Lebensverhältnisse ihrer KlientInnen immer prekärer …

Daher rufen BetriebsrätInnen aus dem Sozialbereich zur Kundgebung auf:

Für eine Sozialmilliarde

Gegen Budgetkürzungen im Gesundheits- und Sozialbereich

Dienstag, 29. Juni 2010, 9.30 Uhr

vor dem Bundeskanzleramt, Ballhausplatz, 1010 Wien

Details

Weitersagen, hinkommen und gemeinsam ein Zeichen setzen!

Mehr Informationen und Kommentare, sowie einen Bericht über die bereits stattgefundene Kundgebung der Beschäftigten bei NEUSTART (Bewährungshilfe), findet ihr am Sozialmilliarde-Blog.

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Almut Bachinger hat ihre politikwissenschaftliche Disseration über „Der irreguläre Pflegearbeitsmarkt. Zum Transformationsprozess von unbezahlter in bezahlte Arbeit durch die 24-Stunden-Pflege“ geschrieben. Darin geht sie auf die Veränderungen seit der Verrechtlichung dieses Bereichs ab 2006 ein und beschreibt, dass eine Auslagerung aus dem Familien in Richtung bezahlter, aber stark prekärer Arbeit stattfindet. Überdurchschnittliche viele Migrantinnen arbeiten in diesem Bereich.

Die Disseration kann hier im Volltext downgeloadet (PDF) werden, in der Presse gibt einen Text dazu.

Foto: valentin.d

Zur Arbeits- und Lebensituation von Pflegenden, vor allem Migrantinnen, schreibt Christian Maier im Beitrag 24 Stunden im Grazer „megaphon“.

Die Tage verlaufen immer gleich. Um sieben Uhr steht Jana Klimekova auf. Sie weckt die 92-jährige Frau, die sie seit einem Jahr betreut, und hilft ihr aus dem Bett. Sie geht mit ihr duschen und richtet das Frühstück. Sie unterhält sich mit ihr, macht den Haushalt, geht einkaufen, macht das Mittagessen. Wenn die 92-jährige Frau kurz nach eins ihren Mittagsschlaf hält, hat die slowakische Pflegerin das erste Mal Zeit für sich. Für Jana Klimekova sind diese zwei Stunden die wichtigsten des Tages. Sie sind ihre einzige Freizeit.

Ein neues Blog berichtet aus dem Alltag von Pflegepersonen: Pflege in Österreich. Prekär ist die Lage der Beschäftigten in diesem Bereich genauso wie die Situation kranker, behinderter oder alter Menschen, die unter den gegebenen Bedingungen nicht adäquat unterstützt werden. Das Blog macht diese Situation ein Stück weit öffentlich, so z.B. im die Gefahr der Verwahrlosung, der alltägliche, gemachte Ärger oder die Frage des Urlaubs. Empfehlung!

jenseits des helfersyndroms (20090530)

In Deutschland gab es im Mai 2009 den ersten Scheiß-Streik. Zu den Intentionen schreiben die Initiator_innen:

Für das Geld machen wir den Scheiss nicht mehr… weg!!!
Als Beschäftigte im Bereich der ambulanten Pflege und persönlichen Assistenz von Behinderten haben wir genug von ständigen Lohnabsenkungen, Reallohnverlusten und immer katastrophaleren Arbeitsbedingungen. Es reicht!

Gegen die anhaltende Abwertung unserer Arbeit wollen wir ein deutliches Zeichen setzen. Deshalb rufen wir alle in diesem Sektor Beschäftigten dazu auf: Beteiligt Euch am Scheiß-Streik.

Die Aktionsform ist neu:
nein, es wird nicht das Scheißen bestreikt, weiterlesen …

Anlässlich des internationalen Tages der Pflege- und Betreuungsberufe am 12. Mai 2009 dokumentieren wir hier eine Aussendung von maiz – Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen aus Linz.

Weltweit wurde gestern, am 12. Mai der Internationale Tag der Pflege-und Betreuungsberufe gefeiert. Dieser Tag soll an „den wertvollen Beitrag, den PflegerInnen für die Gesellschaft leisten“ erinnern.
Wir nehmen diesen Tag zum Anlass um den Fokus auf die globale Frage der Situation von Migrantinnen zu lenken und beziehen uns dabei auf einen noch viel breiter gefassten Begriff der Pflege. Pflege schließt vor allem für Migrantinnen eine reihe weiterer bezahlter Dienstleistungen mitein, die im aktuellen Kontext der Globalisierung von (prekären) Arbeitsverhältnissen stark beeinflusst und großteils Ergebnis der vielfältigen Umgestaltung des Produktionsprozesses in postfordistischen Gesellschaften sind. Mit der Vielfalt prekärer Existenzen nehmen auch Rolle und Anzahl von Migrantinnen in diesem Bereich rasant zu. Bestehende Arbeitsverhältnisse sind dabei überwiegend im Kontinuum „Sex-Fürsorge-Pflegearbeit“ angesiedelt.

Weiterlesen …

Dank Herbert Loitsch und seiner Sendeleiste ‚Trotz allem‚ im Freien Radio Radio Orange kann die Pressekonferenz zum Aktionstag jederzeit nachgehört werden:

http://cba.fro.at/archiv/trotz_allem/trotz_allem-29-02-2008_14-09-42.mp3″

Hier geht es zum Sendungsarchiv mit zwei weiteren kurzen Beiträgen, Interviews mit Bundesjugendseelsorger Markus Muth und ÖGB Vizepräsidentin Roswitha Bachner. Über diesen Link geht es auch zum Download der Sendung.

Weitere Presseaussendungen, Berichte und Dokumentation des Aktionstages unter: Aktionstag.

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
Heiligenbild

das Gebet an die Schutzheilige

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