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Recht hat sie unsere Frau Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, wenn sie gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer fordert – und dafür als ersten Schritt Einkommenstransparenz (siehe Video). Mal sehen, was aus der Kampagne wird, jedenfalls sind auf der Seite des Frauenministerium auch einige praktische Infomaterialien online.

Als Santa Precaria Bloggerin muss ich immer aufpassen, dass ich nicht völlig abrutsche in eine depressive Stimmung, denn viel Gutes gibt es von Schutzbefohlenen der Santa Precaria nicht zu berichten.
Heute habe ich wenigstens gelesen, dass Frauen in der britischen Spieleindustrie besser verdienen als Männer. Na, wenigstens irgendwo.

SchleckerFrauen sind es aber auch, die primär von den Arbeitsbedingungen im Einzelhandel betroffen sind.
Im Blog ArbeitsKlimaWandel findet sich eine Zusammenfassung einer Umfrage der GPA-djp zu den Arbeitsbedingungen bei Schlecker, die mit geordneten Arbeitsverhältnissen eigentlich gar nichts mehr zu tun haben.
Und: 76% der Befragten geben an, dass sie beim Verlassen der Filiale kontrolliert werden.

Betroffene können sich in der von der GPA-djp eingerichteten Erfahrungsbörse austauschen.

Anlässlich des internationalen Tages der Pflege- und Betreuungsberufe am 12. Mai 2009 dokumentieren wir hier eine Aussendung von maiz – Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen aus Linz.

Weltweit wurde gestern, am 12. Mai der Internationale Tag der Pflege-und Betreuungsberufe gefeiert. Dieser Tag soll an „den wertvollen Beitrag, den PflegerInnen für die Gesellschaft leisten“ erinnern.
Wir nehmen diesen Tag zum Anlass um den Fokus auf die globale Frage der Situation von Migrantinnen zu lenken und beziehen uns dabei auf einen noch viel breiter gefassten Begriff der Pflege. Pflege schließt vor allem für Migrantinnen eine reihe weiterer bezahlter Dienstleistungen mitein, die im aktuellen Kontext der Globalisierung von (prekären) Arbeitsverhältnissen stark beeinflusst und großteils Ergebnis der vielfältigen Umgestaltung des Produktionsprozesses in postfordistischen Gesellschaften sind. Mit der Vielfalt prekärer Existenzen nehmen auch Rolle und Anzahl von Migrantinnen in diesem Bereich rasant zu. Bestehende Arbeitsverhältnisse sind dabei überwiegend im Kontinuum „Sex-Fürsorge-Pflegearbeit“ angesiedelt.

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Eigentlich heisst das Blog von Kipet

Tagebuch einer (Pseudo-)Arbeitslosen„.

Arbeitslos ist die Bloggerin aber schon seit einigen Monaten nicht mehr. Nun darf sie sich der Gruppe der „working poor“ zurechnen. Sie hat einen 20 Stunden-Job, bekommt ihre Mehrarbeit darüber hinaus nicht bezahlt und kann alles in allem von diesem Einkommen mehr schlecht als recht leben.
Dass sich die Jobsuche auch mit einem Halbtagsjob nicht einfach gestaltet, schildert sie sehr anschaulich.

Santa Precaria empfiehlt aber auch die älteren Blogeinträge, die Arbeitssuche betreffend, zu lesen – ein anschaulicher Einblick in Realitäten in unserem Land.

Freiheit und Prekarität Logo

Vom Vernetzungstag und Symposium Freiheit und Prekarität, organisiert von FIFTITU%, IG Bildende Kunst, IG Kultur Österreich und der Verband feministischer Wissenschafterinnen im November 2008, gibt es nun neben der Audiodokumentation nun auch eine Textdokumentation. Zur Intention schreiben die Veranstalterinnen:

Mit einem Vernetzungstag und Symposium stand die zweitägige Veranstaltung einerseits in der Kontinuität der seit 2004 stattfindenden Vernetzungstreffen kunst- und kulturschaffender Frauen, andererseits in der Kontinuität der Symposienreihe des Verbandes feministischer Wissenschafterinnen. Als ein Forum für Reflexionen und die Entwicklung von Strategien konzipiert, sollte ein wissenschaftlicher, künstlerischer, kultureller, zivilgesellschaftlicher, politischer und in jedem Fall feministischer Austausch ermöglicht werden.

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Am Mittwoch, 15. April 2009 findet im OÖ. Kunstverein um 19 Uhr ein Vortrag und Gespräch zur beruflichen, sozialen und finanziellen Situation der KünstlerInnen in Österreich statt. Zum Thema „Prekär kämpfen – Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit in Österreich“ diskutieren Daniela Koweindl (kulturpolitische Sprecherin IG Bildende Kunst, Wien) und Roswitha Kröll (FIFTITU%, Linz). Von 16. April bis 7. Mai 2009 gibt es eine künstlerische Intervention von Roswitha Kröll.

Eine Studie der AK Tirol „Handel im Wandel“ (telefonische Befragung von 500 Personen) belegt, dass im Handel viel Gratisarbeit geleistet wird:
Kartonfestival

Denn jeder Zwanzigste Handelsangestellte erhält die von ihm geleisteten Mehr- und Überstunden überhaupt nicht bezahlt und beinahe 30 Prozent jener Beschäftigten, bei denen Mehr- und Überstunden dem Grunde nach abgegolten werden, geben an, dass bei ihnen keine Zuschläge berechnet werden. Dazu kommt noch, dass nur bei 60 Prozent der Befragten, die Vor- und Abschlussarbeiten überhaupt zur Arbeitszeit gerechnet werden. Umgekehrt formuliert:
Bei gut einem Drittel der Befragten werden die Vor- und Abschlussarbeiten gesetzwidrig als reine Gratisarbeit betrachtet.

Die AK Tirol zieht daraus den Schluss, dass im Handel sich zuallererst nicht die Frage nach einer „fairen“ Entlohnung stellt, sondern es geht zunächst einmal um die Bezahlung des rechtlich zustehenden Gehalts.

Weitere Fakten aus der Studie:
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Zur hier im Blog angekündigten Veranstaltung „Prekäre Zeiten für Frauen“ findet sich auf Kathweb eine Zusammenfassung, in der es u.a. heisst:

Christine Riegler, Koordinatorin der „Allianz für den freien Sonntag“, erläuterte die für prekäre Beschäftigung kennzeichnenden Faktoren – besonders auch jene, die den Umgang mit Zeit betreffen. Riegler nannte permanenten Zeitdruck bzw. zeitweilige Unterbeschäftigung, ständige Verfügbarkeit, Vermischung von Arbeitsplatz und Privatbereich und mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Von prekären Zeiten müsse auch im Hinblick auf die Lebensarbeitszeit gesprochen werden: Für viele Frauen existiere schlichtweg keine längerfristige Möglichkeit der Lebensplanung, so Riegler.

LesenDas im Rahmen dieser Veranstaltung präsentierte Dossier der Katholischen Sozialakademie in Zusammenarbeit mit der Allianz für den freien Sonntag zum Thema ist sehr lesenswert, aber leider nicht online verfügbar. Bestellungen sind möglich unter Tel.: 01-310.51.59 oder E-mail: office@ksoe.at (Euro 4,50 zuzüglich Porto).

Foto: Axel V

Präsentation und Diskussion des ksoe-Dossiers

Prekäre Zeiten für Frauen
Mittwoch, 4.3.2009, 19.00 – 21.00 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str. 2- 4, 1090 Wien

Um die Umsetzung von erweiterten Öffnungszeiten oder der Sonntagsöffnung (z.B. auf Bahnhöfen und Flughäfen) realisieren zu können, werden vor allem Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte angestellt. Bei diesen „A-typischen“ handelt es sich sehr häufig um Frauen, die mit prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen konfrontiert sind.

Wie kann die Situation dieser Frauen verbessert werden? Was sind qualitätsvolle Arbeitsbedingungen im Handel? Was sind die Folgen einer Sonntagsöffnung für die Handelsangestellten und für andere Branchen?

mit:

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Wenn prekär normal ist – und was frau dagegen tun kann
„Santa Precaria“ ist die weibliche Form einer Kunstfigur, die von jungen Leuten in Italien als „Beschützerin aller prekär Beschäftigten“ kreiert wurde. Diese werden auch in Österreich immer mehr. Einen gesicherten Arbeitsplatz und ausreichendes Einkommen zu haben gilt fast schon als Privileg angesichts der wachsenden Zahl von Menschen in Leiharbeit, befristeter oder geringfügiger Beschäftigung, (Schein)-Selbständigkeit, Ich-AGs und Mini-Jobs. Prekär und atypisch zu arbeiten ist für viele Frauen eigentlich normal. Hintergründe und Ursachen, Zahlen und Fakten, Folgen und langfristige Konsequenzen für die Einzelnen und die Gesellschaft sind Themen dieses Abends, ebenso aber auch die möglichen und nötigen Handlungsfelder für eine Veränderung in Richtung GUTE ARBEIT für alle.

Termin: Di 28.04.2009, 19:00 – 21:30 Uhr
Referentin: Mag.a Anna Wall-Strasser
Leiterin der Betriebspastoral OÖ
Kosten: EUR 8,-
Kooperation: Haus der Frau & KAB

Informationen und Anmeldung: http://www.hausderfrau.at

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
Heiligenbild

das Gebet an die Schutzheilige

Heiligenbild