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Auch ein drohender Arbeitsplatz-Verlust ist ganz schön prekär. Der Hälfte der Siemens SIS-Beschäftigten in Österreich, etwa 900 Leuten, droht ein solcher.  Daher rufen sie für Dienstag, 23. Juni, 14.00 Uhr, zu einer Demonstration vor dem Parlament auf.

Mehr Infos dazu gibts am Belvederegassen-Blog, unter Netzwerk IT (eine offenen Plattform für Beschäftigte und Erwerbslose in Deutschland) und auf facebook.

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talSeit mehr als 10 Jahren begehen AUGE/UG und Wiener Grüne am Tag vor dem „Tag der Arbeit“, also am 30.4., ihren mittlerweile traditionellen „Tag der Arbeitslosen“, u.a. mit einem

politischen Straßenfest

* 30.04.2009, ab 15:00 Uhr
* Keplerplatz, 1100 Wien

Das Programm:

  • 15:00 Uhr: Begrüßung
  • 15:05 Uhr: Polit-talk mit Klaudia Paiha (AUGE/UG-Spitzenkandidatin zu den Wiener AK-Wahlen) und NR Karl Öllinger
  • 15:30 Uhr: VASCO VAQUERO (Country aus den Prärien von Favoriten)
  • 16:00 Uhr: Reverend Billy!
    Der Schauspieler und Performancekünstler „missioniert“ bei seinen „Einkaufsinterventionen des Stop Shopping“ in New York, wo er in Cafeterias, Disneyläden und an anderen öffentlichen Orten des Konsums gegen den Einkaufswahn auftritt.
    Der Globalisierungsgegner verbindet in seiner Arbeit Ideen des sozialen und politischen Wandels mit verschiedenen Konzepten von Straßentheater. Reverend Billy wird – von der Green Party unterstützt – als New Yorker Bürgermeister kandidieren.
  • 16:30 Uhr: Polit-talk mit StRin Monika Vana und NRin Ulrike Lunacek, Klaudia Paiha und SR David Ellensohn
  • 17:00 Uhr: STERZINGER solo – gesang accordeon storytelling
  • 17:45 Uhr: Polit-talk
  • 18:05 Uhr: KURDEKI & JIYAN (hiphop)
  • 18:30 Uhr: BLACK OUT (hiphop)
  • 20:00 Uhr: IT’S A FREE WORLD im KEPLERKINO

oder

Die (Nicht)Vereinbarkeit von selbstständiger/unselbstständiger Arbeit und Arbeitslosenversicherung

Dienstag 12.5.2009, 19 Uhr
Literaturhaus Wien Seidengasse 13, 1070 Wien

Am Podium (angefragt):

  • Rudolf Hundstorfer (Sozialminister)
  • Daniela Koweindl (Kulturrat Österreich)
  • Reinhold Mitterlehner (Wirtschaftsminister)
  • Claudia Schmied (Unterrichtsministerin)

Statt der angekündigten besseren Vereinbarkeit von selbstständiger und unselbstständiger Arbeit verursachen Änderungen in der Arbeitslosengesetzgebung (und in den AMS-Richtlinien) das Gegenteil: Aktuelle Strukturmaßnahmen bewirken Anspruchsverluste trotz aufrechter Versicherung, sowie potentielle Rückzahlungen, verhindern bezahlte Arbeit und fördern Armut. Mehr …

Gespräch mit den politisch Verantwortlichen über Hintergründe, Ziele und weitere Reformvorhaben zum ALVG.

Eine Veranstaltung des Kulturrat Österreich.

Die auf diesem blog angekündigte Diskussion derStand.punkt widmete sich diesmal dem Thema „Endstation Armut – Sozialstaat in der Krise?“

Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt. Und dennoch leben eine Million Menschen trotz Erwerbstätigkeit an oder unter der Armutsgefährdungsschwelle. Fast eine halbe Million Menschen leben in manifester Armut. „Ist etwas faul im Sozialstaate Österreich?“ Diese Fragen stellten sich Moderatorin Anita Zielina und ihre Gäste bei der dritten Diskussionsrunde von derStand.punkt auf okto und derStandard.at.

Einen Bericht der Veranstaltung mit Video findet ihr hier.

So, 26.4.2009,  ab 10 Uhr

AUGE/UG – Filmmatinee: „It s a free world“

im Admiral-Kino, 7., Burggasse 119

AUGE/UG und die Grünen Wien laden ein zur Filmmatinee  zum Auftakt der Filmtage im Vorfeld des Tags der Arbeitslosen am 30.4.

Programm:

Kaum einem Regisseur gelingt es zur Zeit so konsequent, in seinen Geschichten die Strukturen einer Welt offenzulegen, in der Verantwortung und Solidarität verschwunden sind. Packend und eindringlich erzählt Ken Loach ein hervorragend besetztes Drama zwischen Wirtschaftskrimi und Familiengeschichte.

  • im Anschluss:  Diskussion unter dem Thema „Mehr Gerechtigkeit im Börsel“ mit:

Kathrin Pelzer (Frauensolidarität)
Klaudia Paiha (AUGE/UG)
Karl Öllinger (Grüne, Abg.  zum Nationalrat)
David Ellensohn (Grüne, Stadtrat Wien)

Eintritt frei!

Im Nationalrat hatte der Sozialminister vor gut zwei Monaten noch zugestanden, dass „eine Erhöhung der Netto-Ersatzrate, die in Österreich bei 55 % liege, wünschenswert wäre„. Aber schon da hatte er gleichzeitig abgewinkt, „weil die Budgetmittel dafür aber nicht vorhanden seien„.

Jetzt lautet die Begründung anders und zu der sagt Klaudia Paiha in einer Presseaussendung,

„Sozialminister Hundstorfers heutige Absage an eine generelle Erhöhung des Arbeitslosengeldes ist zutiefst zynisch,“

Anders kann wohl Sozialminister Hundstorfers Aussage zur Höhe des Arbeitslosengeldes beim Ö1-Morgenjournal am 23.4.09 nicht bezeichnet werden:
Auf Nachfrage des Journalisten meinte er, eine Erhöhung der Netto-Ersatzrate beim Arbeitslosengeld auf 60% sei nicht notwendig, weil die BezieherInnen von niedrigen Einkommen ohnehin schon auf diese Höhe kämen.

Bei einem durchschnittlichen Arbeitslosengeld von Euro 756,-/Monat (2008) und einer durchschnittliche Notstandshilfe von Euro 588,-/Monat kann das ja wohl nur zynisch sein.

Der Herr Minister hat wohl monatlich ein bisschen mehr zum Leben … 👿

Präsentation und Diskussion des ksoe-Dossiers

Prekäre Zeiten für Frauen
Mittwoch, 4.3.2009, 19.00 – 21.00 Uhr
Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str. 2- 4, 1090 Wien

Um die Umsetzung von erweiterten Öffnungszeiten oder der Sonntagsöffnung (z.B. auf Bahnhöfen und Flughäfen) realisieren zu können, werden vor allem Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte angestellt. Bei diesen „A-typischen“ handelt es sich sehr häufig um Frauen, die mit prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen konfrontiert sind.

Wie kann die Situation dieser Frauen verbessert werden? Was sind qualitätsvolle Arbeitsbedingungen im Handel? Was sind die Folgen einer Sonntagsöffnung für die Handelsangestellten und für andere Branchen?

mit:

Weiterlesen …

Die boomende Textil- und Bekleidungsindustrie hat seit dem Fall des Eisernen Vorhangs verstärkt Osteuropa als neue Produktionsstätte für sich entdeckt. Auf eine Veranstaltung zu prekärer, informeller Arbeit von Frauen in diesem Bereich unter dem Titel

Was ist Mode im Osten?

am 11.12.2008; 18:30 Uhr
im Otto Mauer Zentrum, Währingerstr. 2-4; 1090 Wien

weist dieser Blogeintrag hin.

Präsentation der AUGE/UG-Broschüre “STOPP BURN-OUT” nun auch in Niederösterreich!

Donnerstag, 20. November 2008, 19:00 Uhr – ca. 21.00 Uhr
Ort: Arbeiterkammer St. Pölten
3100 St. Pölten (gleich hinter dem Bahnhof), Gewerkschaftsplatz 1

Es informieren und diskutieren:

Christian Aichmayr, Mitautor der Broschüre STOPP BURN-OUT
Mag.a Margit Burger, Psychologin, Interwork
Mag.a Irene Wladar, Psychologin, Institut für berufliche Integration (IBI) NÖ

Veranstalterinnen:
AUGE/UG Niederösterreich
Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung
Betriebsseelsorge St. Pölten


Hier können Sie die Einladung herunterladen.

Die Gratis-Broschüre STOPP BURN-OUT kann ab SOFORT unter auge@ug-oegb bestellt werden.

Hinweis auf ein Diskussionsveranstaltung der AUGE-KIV-Vernetzungsgruppe Soziales mit Hauptaugenmerk auf Burn-Out im Bereich der Sozialarbeit.

Burn-Out – Ein „Phänomen“ unserer Zeit?

Mittwoch, den 22. Oktober 2008 um 18:30 Uhr
im AUGE-Büro, 1040 Wien, Belvederegasse 10/1

Input am Beispiel Verein Neustart mit Mag. Reinhard Kaufmann
Präsentation der Burn-Out-Broschüre der AUGE und der UG-Säulen

Burn-Out, das „ausgebrannt sein“, wird zu einem immer weiter verbreiteten Phänomen. Burn-out entsteht, wenn Menschen über längere Zeit den beruflichen und privaten Anforderungen nicht mehr nachkommen können, wenn die Arbeits- und/oder Lebenssituation „prekär“ wird.

Aus dem Einladungstext:

Gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich, in welchem KollegInnen zumeist nicht des Geldes wegen sondern aufgrund ihrer sozialen Einstellung und viel Idealismus tätig sind und viele hart an der Grenze der Selbstausbeutung arbeiten, tritt Burn-Out immer verstärkter auf. Hinzu kommt eine permanente Ausdünnung des kommunalen Sozialbereiches, was im Sinne des neoliberalen Zeitgedankens durch Einsparungen, Flexibilisierungen der Arbeitsbedingungen und permanente Umstrukturierungen im Sozialbereich das „Ausbrennen“ zusätzlich verstärkt.

Die Einladung kann hier heruntergeladen werden.

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
Heiligenbild

das Gebet an die Schutzheilige

Heiligenbild
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