Der Blog Arbeitsvertrag berichtet, dass das Europäische Parlament sich gegen unbezahlte Praktika stark macht.

In einer am Dienstag im Plenum angenommenen Resolution spricht sich die Straßburger Volksvertretung für die Schaffung einer Europäischen Qualitätscharta mit Mindestanforderungen für Praktika aus, darunter auch eine “Mindestzuwendung basierend auf den Lebenshaltungskosten am Praktikumsort”. Verfasst wurde der Bericht von der jüngsten EU-Abgeordneten, der 26-jährigen dänischen Grünen Emilie Turunen.

Praktikanten sollen zudem einen Versicherungsschutz und Sozialleistungen erhalten. Praktika sollen Teil der Ausbildung sein “und keine realen Arbeitsplätze ersetzen”, heißt es in der Resolution weiter. Daher sollten sie zeitlich begrenzt sein, die Tätigkeit und die zu erwerbenden Qualifikationen sollen klar ersichtlich sein.

Besonders interessant ist auch, dass die EU im eigenen Bereich anfangen und die eigene Praxis, unbezahlte Praktika in den EU abstellen will. Na, da bin ich mal gespannt, ob das bei schönen Worten bleiben wird oder ob hier verbildliche Regelungen folgen …