Am Dienstag, 6. April 2010 findet in Wien ein PrekärCafe zum Thema Gewerkschaften und undokumentiertes Arbeiten statt.

Migrant*innen, denen aufgrund ihres Aufenthaltstatus der Zugang zu den formellen Sektoren des Arbeitsmarkts versperrt ist und die sich deshalb in seinen informellen Sektoren verdingen müssen, scheinen sich in einer Grauzone aus völliger Willkür und Rechtlosigkeit zu bewegen. Formen des Widerstands und der Gegenwehr sind zwar alltäglich, werden jedoch durch ihre Positionierung in der gesellschaftlichen Arbeitsteilung, ebenso wie durch ihren prekären Aufenthaltsstatus massiv erschwert. Und vielfach macht es den Eindruck, als wären die „undokumentierten ArbeiterInnen“ in ihren Arbeitskämpfen zwangsläufig auf sich gestellt und isoliert von gewerkschaftlichen Strukturen der Interessenvertretung und -artikulation.

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