Das gefällt Santa Precaria besser als das ganze „Licht ins Dunkel“-, „ach, tun wir was für die armen Opfer“-Gedudle zu dieser Zeit:

Menschen, die arbeiten, haben auch das Recht auf eine eigene Pension. Die „Lebenshilfe“ fordert daher einen umfassenden sozialversicherungsrechtlichen Schutz für Menschen in Behinderten-Werkstätten. Sie hätten ein Recht auf Alterspension und die Versorgung über die gesetzliche Unfall- und Krankenversicherung.

Lebenshilfe

Diese Forderung steht im Kontext der Umsetzung der UN-Behindertenrechtekonvention in Österreich:

Die Forderung der Behindertenorganisationen
anlässlich des internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember ist bekannt: Gleiche Rechte und gleiche Chancen für Menschen mit Behinderungen. Trotzdem stehen die Dinge diesmal deutlich anders. Mit der UN-Behindertenrechtskonvention liegt
erstmals eine verbindliche Rechtsgrundlage am Regierungstisch, die nicht mehr wegzuwischen ist. Durch die Ratifikation der Konvention im vorigen Jahr sind die Vorgaben innerstaatliches Recht und müssen sich in den Bundes- und Landesgesetzen wiederfinden. Dass nach wie vor klare Bekenntnisse seitens der Politik fehlen, ist unakzeptabel. Die Lebenshilfe Österreich zielt darauf ab, das Tempo zu beschleunigen und fordert einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Zur APA OTS
Infos auch bei