Das Institut für Kinderrechte und Elternbildung führt derzeit eine Studie zum Thema *Kinderarmut* durch und sucht dafür Kinder zwischen 8-12 Jahren und deren Eltern bzw. ein Elternteil, die von Armut betroffen sind und bereit zu einem ca. ein- bis zweistündiges Gespräch sind.

Die Studie will sich der Themenstellung aus Kinderperspektive nähern und von Armut betroffene Kinder selbst zu Wort kommen lassen. Dabei wird unter Armut nicht nur einen Mangel an materiellen Ressourcen verstanden, sondern auch soziale, psychische und gesundheitliche Aspekte miteinbezogen.

Den Fokus der Studie bildet die Frage, wie Kinder, die in irgendeiner Form von Armut betroffen sind, ihre Situation wahrnehmen und welche Bewältigungssstrategien sie im Umgang damit entwickeln. Besonderes Augenmerk soll auf die Frage gelegt werden, inwiefern sich Armutserfahrungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der befragten Kindern auswirken und welche Rolle hierbei das Gefühl der Selbstwirksamkeit spielt.

Annahme ist, dass von Armut betroffene Kinder weniger Entscheidungsspielraum haben, insbesondere bei Aktivitäten, die Geld kosten. Die Frage ist, ob diese Einschränkungserlebnisse in anderen Bereichen von den Kindern ausgeglichenen werden (können), welche Handlungsstrategien, die befragten Kinder (und auch ihre Eltern) diesbezüglich entwickeln und welche Rolle hierbei das soziale Umfeld der interviewten Kinder spielt.

Die erhaltenen Informationen werden nur in anonymisierter Form für die Studie verwendet!

Eine vom gleichen Istitut durchgeführte frühere Studie zu Kinderarmut aus der Sicht von (nicht betroffenen) Kindern kann hier gelesen bzw. heruntergeladen werden.

Kontakt:
Marion Hackl; Telefon: 0650-2674359; Mail: mara.hackl@gmail.com

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