Wieder einmal Format: In der Ausgabe vom 24. Juli 2009 findet sich ein recht differenzierter Beitrag Typisch atypisch inklusive sieben Beispielen und einem kurzem Interview mit ÖGB-Präsident Erich Folgar, das leider online nicht verfügbar ist, aber auch keine wirklich neuen Aussagen des ÖGB zum Thema bringt. Es bleibt bei der Kritik mangelnder sozialen Absicherung, die mit atypischer Beschäftigung verbunden ist – Perspektiven habe ich keine herausgelesen.

Interessant sind auch die Zahlen: Die Anzahl steigt, ob freiwillig oder nicht.
Bezeichnend finde ich es allerdings, dass bei den Einkommensunterschieden von 2000 Euro im Monat ausgegangen wird beim Vergleich von Angestellten und freien DienstnehmerInnen. Viele Atypische wären froh, wenn sie das je verdienen würden, ich kenne genügend Leute, die froh wären, wenn sie fast 100 Euro am Tag verdienen würden im Schnitt und nicht nur 20 oder 30 Euro.

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