Eine Umfrage der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp und der Mediengruppe Online zeigt, dass eine große Mehrheit der Online-Journalist_innen redaktionell tätig ist und eigene Geschichten produziert, aber vertraglich nicht als RedakteurInnen anerkannt wird.
Ermöglicht wird das v.a. durch die Ausgliederung der Online-Redaktionen aus den Medienhäusern, was eine „Kollektivvertragsflucht“ ermöglich. Die berüchtigten „Freien Dienstverträge“ dominieren den Online-Journalismus.

Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp kommentiert:

Die unfaire und inadäquate Behandlung der Kolleginnen und Kollegen in den Online-Redaktionen greift nicht nur deren wirtschaftliche Basis an, sondern stellt auch eine ernste Bedrohung für die Meinungsfreiheit in Österreich dar.

Informationen zur Studie gibt es bei der GPA-djp. Interessant ist auch das Blog der Mediengruppe Online, in dem unter anderem zu erfahren ist, dass bei einem schwedischen Online-Portal Journalist_innen nach Klicks bezahlt werden. Na, danke!

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