In Deutschland hat sich eine neue Initiative gegründet, die für die Einführung einer Bagatellgrenze bei Kündigungen eintritt. Informationen dazu finden sich auf http://1euro30.de/. Die Petition ist noch nicht online, aber man_frau kann sich für einen Info-Newsletter anmelden. Die Initiative twittert auch.

Über die Motiviation der Initiative schreiben die Initiator_innen:

Wie kommen wir, das Komitee „Solidarität mit Emmely“, auf die Idee, eine Petition gegen Kündigungen in Bagatellfällen ohne Nachweis eines Fehlverhaltens an den deutschen Bundestag zu richten?
Unser Komitee ist um den Fall der streikenden und gefeuerten Kassiererin entstanden, die mit der Begründung, es bestehe der Verdacht, sie habe Pfandbons im Wert von 1,30 Euro falsch abgerechnet, gekündigt wurde.

Auf der Website sind auch eindrucksvolle und bedrückende Fälle von Kündigungen wegen Vorwürfen in Kleinigkeiten dokumentiert. So wurden Menschen z.B. gekündigt, weil ihnen vorgeworfen wurde, dass sie ein Stück Kuchen gegessen haben, drei abgelaufene Fischbrötchen oder drei abgelaufene Joghurtbecher mitgenommen haben oder Briefmarken im Wert von 5 Euro privat verwendet hatten.

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