Die TAZ berichtet von der  Pariserin Julie Lacoste, die einen 26-Stunden-Job in einer Bibliothek hat und doch mit ihren zwei kleinen Kindern obdachlos ist (via Danilola). In ihrem (französischsprachigen) Blog berichtet Julie über ihr Leben:

Jedes Mal, wenn es geht, meist in der Mittagspause der Bibliothek, schaltet Julie ihren Computer ein, den sie immer in ihrem Rucksack mitschleppt und erzählt ohne Pathos ihren Kampf, um ein Dach über den Kopf zu finden. Manchmal optimistisch, wenn sie Antworten und aufmunternde Angebote erhält, oft müde und deprimiert: „Diese Situation macht mich kaputt. Ich bin total erschöpft, ich kann nicht mehr richtig schlafen, werde immer ungeselliger und habe nicht mehr die Kraft zu unternehmen, was ich unternehmen müsste“, schreibt sie am 6. März 2009.

Wie es mit den working poor in Österreich ausschaut, ist bei der Armutskonferenz nachzulesen.

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