der Namenstag der Santa Precaria wird auch im heiligen Land Tirol begangen werden. Die Veranstaltungen zum Aktionstag gegen Prekarisierung finden in Innsbruck am

Franziskanerplatz

statt.

Wann: Freitag, den 29. Februar ’08 von 10.00 – 13.00 Uhr

Wo: —– Franziskanerplatz

Was: —– Einladung zum Vorbeischauen und zum Mitreden, zum Austausch und zur Stärkung sowie zur Mitnahme von hilfreichen Informationen. Angebot zu Gesprächen mit kompetenten BeraterInnen am Aktionsstand „Fair statt prekär“ von KAB Tirol und ÖGB Tirol.

Fair statt Prekär!
Setzen wir unsicheren Lebensverhältnissen ein Ende

Aussendung der Katholischen ArbeiterInnen Bewegung Tirol:
Die KAB Tirol stellt in Innsbruck „Schutzpatronin Santa Precaria“ vor, die für die unzähligen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht, die in prekären Arbeitsverhältnissen versuchen, ihr Ein- und Auskommen zu finden?
Nur alle 4 Jahre hat Santa Precaria ihren Namenstag, nämlich am 29. Februar, so ist sie – ganz im Sinne des Prekariats – zur Teilzeit-Schutzpatronin geworden.

Die KAB Tirol lädt gemeinsam mit dem ÖGB Tirol anlässlich des diesjährigen Namenstages am 29. Februar 2008 von 10.00 – 13.00 Uhr auf dem Franziskanerplatz in Innsbruck zum Aktionsstand „FAIR statt PREKÄR“ ein.

Santa Precaria steht für die prekarisierte arbeitende Bevölkerung der Welt, für Menschen

  • die arbeiten, ohne dass Pensionszeiten angerechnet werden
  • die ohne Abfertigunganspruch arbeiten, die keinen Kündigungsschutz besitzen,
  • die in Projekten arbeiten und deren Arbeitsverträge befristet sind,
  • die alleinstehend (überwiegend als Frauen) ohne Sicherheitsnetz für ihre Kinder sorgen
  • die sich keinen Unfall, keinen Krankenstand, keine Schwäche „leisten“ dürfen
  • die frei schaffend, künstlerisch, kreativ tätig sind und dies nur mit hohem Risiko tun können
  • die das Wort „Sozialleistungen“ nur als dem Wörterbuch kennen
  • denen der soziale Absturz droht
  • und die auf dem Altar des Freien Marktes und der Flexibilität geopfert werden.

Santa Precaria ruft auf zu

  • Solidarität mit Menschen, die in solchen Situationen sind
  • Zu Mut und Engagement, diese Situationen in der Öffentlichkeit zu thematisieren
  • Zum Verständnis, dass wir gemeinsam aufstehen, um zu verhindern, dass wir in einigen Jahren nur noch prekäre Arbeitsverhältnisse haben.
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