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Zwei Veranstaltungshinweise für die nächsten Tage …
- am Do, 24. April der Vortrag
“Wohlstandskonflikte -
Die sozialen Folgen neuer Prekarität”
Vortrag von Berthold Vogel am 24. 4. um 18:00 im SeminarRaum 3 am Institut für Soziologie der Uni Wien.
Weiter Infos hier …
- am Mo, 28. April die Diskussion
“Wovon leben wir? -
Zwischen Flexibilität und Prekariat”
Bei Freiem Eintritt im ORF RadioKulturhaus, der Auftakt zum Ö1 Sendungsschwerpunkt zum Thema Arbeit.
Dazu weitere Infos …
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Dank Herbert Loitsch und seiner Sendeleiste ‘Trotz allem‘ im Freien Radio Radio Orange kann die Pressekonferenz zum Aktionstag jederzeit nachgehört werden:
Hier geht es zum Sendungsarchiv mit zwei weiteren kurzen Beiträgen, Interviews mit Bundesjugendseelsorger Markus Muth und ÖGB Vizepräsidentin Roswitha Bachner. Über diesen Link geht es auch zum Download der Sendung.
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Weitere Presseaussendungen, Berichte und Dokumentation des Aktionstages unter: Aktionstag.
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Ein Überblick über den Stand atypischer Beschäftigung in Österreich. Der Überblick geht auf die besonders Betroffenen ein – zumeist Frauen –, nennt strukturelle Folgen atypischer Beschäftigung und zeigt Risiken auf.
Die Präsentation kann als PPT herunter geladen werden.
Weitere Daten, Fakten, Informatives und auch weitere PPT-Präsentationen sind auf unserer Seite ad ‘Prekarität’ aufgeführt.
Pünktlich zum Aktionstag bzw. eigentlich mit etwas Verzögerung erscheint das erste Heft der Zeitschrift KURSWECHSEL des Jahres 2008 zum Schwerpunktthema “Prekarisierung”.
Themenschwerpunktheft Prekarisierung
Das Heft mit diversen Texten zu ‘Prekarisierung‘, ‘Prekariat‘, ‘Prekarität‘ von wird erst im April ausgeliefert, die Redaktion hat uns aber jetzt vorab bereits den einleitenden Text zum Heft, das Editorial, und die Aufstellung der Beiträge zum Heft zur Verfügung gestellt.
(Dieses Inhaltsverzeichnis zum in einem Monat erscheinenden Heft folgt am Ende dieses Beitrags.)
eine Geschichte von vielen, viele folgen noch …
Claudia H., 26, ist eigentlich schon fertig mit ihrem Germanistik Studium. Sie hat es sogar mit Auszeichnung abgeschlossen und nebenbei auch brav Berufserfahrung gesammelt.
(Leider waren es immer nur freie Dienstverträge oder Werkverträge. Das ist das, was es für sie neben dem Studium gab. Nur einmal war sie als ordentliche Ferialpraktikantin für 2 Monate voll angestellt. Erwarb dadurch Versicherungsjahre).
Wie kommt es zur Begrifflichkeit ‘prekär‘, ‘Prekariat‘, ‘Prekarisierung‘?
Wo kommen diese Begriffe her, die in den letzten Jahren zunehmend in unseren Sprachgebrauch eingang finden?
Und vor welchem Hintergrund sprechen wir heute von prekärer Beschäftigung?
Auf Sankt Precarius gibt es einen Artikel dazu, eine kleine skizzierte Begriffsgeschichte des «Prekären».
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eine Geschichte von vielen, viele werden noch folgen …
Johanna M. arbeitet seit 14 jahren in einem Supermarkt in Wien. Seit 8 Jahren steht sie in einer Filiale im 15. Wiener Gemeindebezirk meistens an der Kasse, zuvor war sie in einer Filiale der gleichen Kette im 12. Bezirk. Wohnhaft ist sie seit eh und je in Baden, was so viel wie eineinhalb Stunden Arbeitsweg pro Arbeitstag bedeutet, inklusive Staus, Parkplatzsuche etc.
eine Geschichte von vielen, viele folgen noch …
Manuela S. ist 37 Jahre. Vor zwei Jahren hatte sie in einem Call-Center in Wien Simmering zu arbeiten begonnen. Sie war zuvor in einer, dann einer anderen Kursmaßnahme des AMS eingeteilt und schon länger auf Arbeitssuche. Sie hatte unter anderem einen PC-Kurs zu besuchen, sie, die gelernte Bürokauffrau, die in Sachen Wissen und Erfahrung den Kurs genauso und besser selbst hätte leiten können.

