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Am Dienstag, dem 13. Oktober ‘09 ist das 776 Seiten starke „Handbuch Armut in Österreich“ im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit Sybille Summer vom Republikanischen Club in Wien und Mitautorin sowie Mitherausgeberin Karin Heitzmann vom Institut für Sozialpolitik der Wirtschaftsuni Wien präsentiert worden.

Stand der Forschung zum Phänomen „Armut“
Das Handbuch Armut in Österreich gibt als Sammelband und Nachschlagwerk mit Beiträgen von 48 ExpertInnen einen umfassenden und systematischen Überblick über den aktuellen Stand der Armutsforschung in Österreich.

Video-still der Veranstaltung auf ichmachpolitik.at

video handbuch armut in österreich

Sybille Summer und Karin Heitzmann

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Mal ein internationaler Blick auf prekäre Arbeit in diesem Video der International Metalworkers’ Federation.

Ein Video des Kollektiv-Kaffeemaschine (Philipp Seifried, Patrick Sturm und Joachim Techt) von 2004. Also schon älter, aber nichts desto trotz sehr sehenswert!

Nochmal YouTube-sei-Dank: Auch die Doku „Prekär, frei und Spaß dabei!“ (Blogeintrag hier) gibts zum Nachschauen. Diese Dokumentation zeigt künstlerisches Handeln als verantwortungsbewusste Verbindung zwischen Kunst, Gesellschaftskritik und Politik.

Zu den Teilen 2 bis 7 der Doku …

YouTube-sei-Dank macht es nichts, wenn man_frau TV-Sendungen verpasst. Meistens erscheinen sie dort einige Tage nachher, weil es jemand gut findet, dass so etwas archiviert und öffentlich zugänglich ist.

So auch bei der Dokumentation „Die Armutsindustrie“ des WDR, über die Claudia Klinger, wie schon erwähnt, berichtet hat.
Die Autorin Eva Müller hat in der boomenden Armutsindustrie recherchiert, von der viele profitieren, allerdings nicht die betroffenen Arbeitslosen.

Gesendet am Mittwoch, 15. Juli 2009 um 21.45 Uhr, ARD. Diskutiert wird darüber im Erwerblosen-Forum Deutschland.

Zu den Teilen 2 und 3 der Doku …

bei der Firma Joblife in Berlin; via dem YouTube Channel des Erwerbslosen-Forums.

Via ihdl habe ich gerade gelesen, dass es den Film “Prekär, frei und Spaß dabei!” (hier der Blogeintrag) die nächsten paar Tage auch online bei ARTE gibt. Sehenswert!

Report Mainz Bericht: Praktika bei Firmen sind die Tarnung dafür, dass HartzIV-EmpfängerInnen gratis arbeiten müssen. (via)

Ein genialer Text, der die Ansprüche beschreibt die an selbständige TexterInnen so herangetragen werden, findet sich im Blog Textguerilla. Alltag, wie wir ihn kennen. Da heisst es unter anderem:

„Du schreibst toll! Schaust du über meine Rede mal drüber?“ – „Können Sie für uns ein Konzert rezensieren? Es gibt eine freie Eintrittskarte und 20 Euro Honorar. Das Konzert dauert drei Stunden.“
Ach ja. Hinfahren, zuhören, hinterher drüber schreiben – macht sechs Stunden Minimum. Die Babysitterin nimmt für sechs Stunden 54 Euro. Ich würde de facto draufzahlen – das müsste dann schon das Konzert meines Lebens sein. Aber sonst?

Textzicke trägt dazu auch gleich noch ein passendes (englischsprachiges) Video bei (via writingwomen):

Zu einer ungewöhnlichen Protestform griffen heute Aktivisten der Grazer Arbeitslosenmafia: Sie strippten vor dem AMS, um darauf aufmerksam zu machen, was das AMS von arbeitslosen Menschen einfordert, damit jemand als „arbeitswillig“ gilt. Das Video:

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
Heiligenbild

das Gebet an die Schutzheilige

Heiligenbild