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Aufruf zur EuroMayDay-Parade 008 in Wien

Hast du bezahlte Arbeit? Kannst du davon leben? Hast du Freizeit? Kannst du dir was leisten? Bist du zufrieden?

Die Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse schreitet unaufhaltsam voran. Wir haben die Nase voll! Her mit dem schönen Leben, ohne Ausbeutung ohne Angst ohne Unterdrückung ohne Unsicherheiten, hier und überall!
Der 1. Mai ist unser Tag, um gemeinsam als Parade laut und sichtbar zu sein - als Alternative zu den institutionlisierten Umzügen der ehemaligen ArbeiterInnenparteien, die viel eher Teil des Problems als der Lösung sind. Der EuroMayDay ist eine Einladung, nicht fragmentiert, für sich alleine, sondern vernetzt mit anderen zu handeln und zu kämpfen! Und das alle Tage!

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MALMOE on the webUnter dem Titel

Gesellschaftliche Räume und soziale Bewegungen

berichtet ein Aktivist –
ein Aktivist mit Pseudonym Santa Precaria ;-) , eine Aktivistin? –
von der neuen Internationalen und sozialen Bewegung der EuroMayDay-Paraden.

Die Bedeutung für aktuelle soziale Bewegungen liegt in der Vielfalt als Gegenmacht, als strategisches Dispositiv, gegen ein System der Ausschlüsse und der Zumutungen, der ausschließlichen Individualisierungen (Entkollektivierung). Dabei sind die Formen und Inhalte der Vielfalt nicht einfach zu handhaben. Sie sind ungewohnt. Erst langsam und allmählich entstehen sie, spinnen sich Netze, tasten sich vorsichtig an neue widerständige Möglichkeiten heran. Solche Räume sind aber auch paradox und können für so manche Überraschung sorgen. Wir, als uneinheitliches, offenes, vielfältiges und widerständiges Wir, haben es erst zu erlernen (kollektiv und individuell).

Daneben noch weitere Texte zu den EuroMayDay-Paraden und zu widerständigen Praxen aus der Prekarität heraus.

Dank Herbert Loitsch und seiner Sendeleiste ‘Trotz allem‘ im Freien Radio Radio Orange kann die Pressekonferenz zum Aktionstag jederzeit nachgehört werden:

Hier geht es zum Sendungsarchiv mit zwei weiteren kurzen Beiträgen, Interviews mit Bundesjugendseelsorger Markus Muth und ÖGB Vizepräsidentin Roswitha Bachner. Über diesen Link geht es auch zum Download der Sendung.

Weitere Presseaussendungen, Berichte und Dokumentation des Aktionstages unter: Aktionstag.

Dieser Tage ist eine Sonderausgabe der AEP-Informationen erschienen, und zwar die Dokumentation der am 5. Oktober ‘07 in Vorarlberg stattgefundenen Tagung Prekarität und Demokratie:

Am 5. Oktober letzten Jahres fand in Vorarlberg ein Symposium zum Thema “Prekarität und Demokratie” statt. Die Beiträge zu dieser Tagung sind im neuen Heft der “AEP-Informationen” zusammengefasst. Sie erhalten damit eine Publikation zum genannten Thema mit Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven und den sich daraus ergebenden demokratiepolitischen Problematiken von renommierten feministischen Wissenschafterinnen wie u.a. Frigga Haug, Erna Appelt, Chantal Magnin und Birge Krondorfer ebenso wie von innovativen Nachwuchswissenschafterinnen.

Inhaltsverzeichnis
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Ein Überblick über den Stand atypischer Beschäftigung in Österreich. Der Überblick geht auf die besonders Betroffenen ein – zumeist Frauen –, nennt strukturelle Folgen atypischer Beschäftigung und zeigt Risiken auf.
Die Präsentation kann als PPT herunter geladen werden.

Weitere Daten, Fakten, Informatives und auch weitere PPT-Präsentationen sind auf unserer Seite ad ‘Prekarität’ aufgeführt.

Die vida FaktenFokus Arbeitswelt‘. Ausgabe März 2008, frisch heute am 26.2. herausgekommen, widmen sich zum aktuellen Anlass natürlich dem Thema “Prekäre Beschäftigung”:

Vida Fakten

Komprimiert und übersichtlich auf 4 Seiten die wichtigsten Basics, die dringlichsten Problemlagen, die notwendigen Forderungen!
Das Infomaterial zum Herunterladen und verbreiten.

Pünktlich zum Aktionstag bzw. eigentlich mit etwas Verzögerung erscheint das erste Heft der Zeitschrift KURSWECHSEL des Jahres 2008 zum Schwerpunktthema “Prekarisierung”.

Themenschwerpunktheft Prekarisierung
Das Heft mit diversen Texten zu ‘Prekarisierung‘, ‘Prekariat‘, ‘Prekarität‘ von wird erst im April ausgeliefert, die Redaktion hat uns aber jetzt vorab bereits den einleitenden Text zum Heft, das Editorial, und die Aufstellung der Beiträge zum Heft zur Verfügung gestellt.

(Dieses Inhaltsverzeichnis zum in einem Monat erscheinenden Heft folgt am Ende dieses Beitrags.)

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Wandzeitung

Auf Christopolis ist eine Wandzeitung zum Aktionstag gegen die Prekarisierung (1) erschienen, (2) als PDF in der Größe A3 herunterladbar und (3) noch größer, nämlich im Format A2, bestellbar! Und das gratis.

Bestellt werden kann die Wandzeitung in der Größe A2 (42 x 59,4 cm) hier bei der Katholischen Aktion Wien. Gratis.

eine Geschichte von vielen, viele folgen noch …

Barbara H., 30, arbeitet aktuell in einem Behindertenprojekt. Zuvor hatte sie in einem ähnlichen Behindertenprojekt gearbeitet. Davor in einem Projekt im Bereich der Gebietsbetreuung von Jugendlichen in Graz. Bei den beiden ähnlichen Behindertenprojekten handelt es sich eigentlich um das Gleiche, nur dass es jährlich neu beantragt und genehmigt werden muss. Die Gebietsbetreuung hat Barbara auch nicht 3 Jahre lang gemacht sondern 3 mal ein Jahr lang.

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Wie kommt es zur Begrifflichkeit ‘prekär‘, ‘Prekariat‘, ‘Prekarisierung‘?
Wo kommen diese Begriffe her, die in den letzten Jahren zunehmend in unseren Sprachgebrauch eingang finden?
Und vor welchem Hintergrund sprechen wir heute von prekärer Beschäftigung?

Auf Sankt Precarius gibt es einen Artikel dazu, eine kleine skizzierte Begriffsgeschichte des «Prekären».

Wenn wir heute von prekären Verhältnissen sprechen, und wenn das Adjektiv «prekär» in unserem deutschen Sprachgebrauch langsam aber doch zu einem Schlüssel- und Symbolbegriff wird, so hat das wenig damit zu tun, dass die deutsche Sprache seit langem über das Adjektiv «prekär» verfügt und viel damit, dass wir einen französischen Begriff einbürgern.