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Die Interessensgemeinschaft work@education bietet zwei neue Broschüren für Lehrende, Vortragende, Trainer_innen an, die besonders auch für prekär Beschäftigte in diesem Feld von Interesse sind:

Honorarbarometer 2009

Zum vierten Mal konnten uns TrainerInnen, Vortragende und Lehrende ihre Honorar- und Vertragsbedingungen anonym per Online-Befragung zur Verfügung stellen. Diese Daten wurden in den Bereichen Einkommensentwicklung, Vertragsbedingungen, AMS-Maßnahmen… ausgewertet. [...] Das Honorarbarometer 2009 zeigt erneut auf, dass die Honorare stagnieren bzw. real sinken, der Trend zum einheitlichen Stundenhonorar weiter geht, Erfahrung bei der Höhe der Honorare keine Rolle spielt und vieles mehr

Broschüre zur Beschäftigung in privaten Bildungseinrichtungen: Rechtsgrundlagen – Vertragsarten – Einkommen.2009

Wir, als GPA-djp, stehen und treten für arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlich korrekte Rechtsverhältnisse ein. In den letzten Monaten wurde viel über dieses Thema diskutiert und einige Fragen sind aufgetaucht. Mit unserer Informationszeitung wollen wir die vielen, teils stark
verunsicherten, KollegInnen über die rechtlichen Rahmenbedingungen aufklären und zur Diskussion über die unterschiedlichen Verträge und Mindestnormen einen -rechtlich- korrekten Beitrag leisten.

Beide Broschüren können bei der GPA-djp Interessensgemeinschaft work@education leider ziemlich umständlich bestellt werden.

Im neuen Blog Leitfaden für faire Forschungsverträge, nach Selbstdefinition ein Diskussionsarchiv & -forum zu den Arbeitsbedingungen im Wissenschaftsfeld, finden sich praktische Beiträge über Arbeitsformen. Diese sind sicher nicht nur für WissenschaftlerInnen von Interesse (via eBetriebsrat).

Wissenschaftliche Tätigkeit per Werkvertrag
Wissenschaftliche Tätigkeit mit freiem Dienstvertrag
Wissenschaftliche Tätigkeit mit Arbeitsvertrag

Wer weitere praktische Hilfe als prekär Beschäftigte braucht, findet Unterstützung bei den Arbeiterkammern (einfach anrufen und fragen, wer sich zuständig fühlt) und bei der GPA – work@flex. Dort gibts es auch einen Leitfaden durch den Paragraphendschungel, der sich hier etwas umständlich bestellen lässt.

Der Kulturrat Österreich präsentierte heute die Arbeitsergebnisse zum Thema Arbeitslosenversicherung im ersten Halbjahr 2009. Kunst-, Kultur und Medienschaffende sind am AMS in aller Regel komplizierte Einzelfälle. Nur häufen sich diese Einzelfälle, dass erwerbsarbeitslose Menschen aus der Versicherungsleistung herausfallen. Die Sachlage ist kompliziert, die Betroffenen müssen einstweilen halt mit den Wirrnissen leben (oder auch nicht), die Details sind beim Kulturrat nachzulesen.

Im folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung des Kulturrat Österreichs, des Dachverbands der österreichischen Kulturschaffenden zu einer Diskussionsveranstaltung.
Santa Precaria hat über das Thema schon berichtet.

Die Regierungsparteien unisono: Es wird keine Sofortmaßnahmen geben

Kulturrat Österreich hat VertreterInnen der Regierungsparteien zu einer Podiumsdiskussion über die (Nicht)Vereinbarkeit von selbstständiger/unselbstständiger Arbeit und Arbeitslosenversicherung eingeladen.

Weiterlesen der Stellungnahme des Kulturrats

In den letzten Monaten häufen sich Erfahrungen und Erzählungen wie diese:

Ich bin vom AMS gekommen, das Möbelhaus brauche dringend viele neue MitarbeiterInnen. Nach 3 bis maximal 5 Minuten Vorstellungsgespräch wurde schon ein „Schnuppertag“ angeboten. Da kann man auch die Firma kennen lernen und sehen, ob es mir hier gefällt, ob die Arbeit etwas für mich ist. Und man lerne auch die Bewerber besser einzuschätzen.

So, gut und schön. Nur das es sich um ganzes MitarbeiterInnen-Casting gehandelt hat. Wir waren wohl an die hundert, hauptsächlich Frauen. Einige sind vom AMS geschickt worden. Den Meisten von uns hat man die Schnuppertage angeboten, so dass es bald nur mehr um die Einteilungen ging, wer von uns BewerberInnen wann einen Schnuppertag machen sollte.
(Manche haben dann übrigens mehrere gemacht,)

Interessanter Weise hat dann NIEMAND eine Anstellung bekommen!!
Aber klar, das Unternehmen hat alles zusammen viele Arbeitstage des Regal Schlichtens, der Lagerarbeiten, des Aufräumens bekommen, ganz gratis. Das ist doch Betrug!

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fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
Heiligenbild

das Gebet an die Schutzheilige

Heiligenbild