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Die KUPFakademie, FIFTITU% und das Forum der AbsolventInnen der Linzer Kunstuniversität veranstalten am Mi. 18. November einen Workshop „Prekäres Arbeiten – Ein Blick auf Ressourcen“. Für KünstlerInnen, KulturarbeiterInnen und alle anderen Betroffenen besteht dabei die Möglichkeit, sich über ihre Situation auszutauschen und individuelle wie kollektiv-politische Bewältigungsstrategien zu erarbeiten.

Ich, Andrea, habe in diesem Workshop Gelegenheit mal nicht nur übers Thema zu bloggen, sondern als Leiterin gemeinsam mit den TeilnehmerInnen, ganz konkret am Thema zu arbeiten. Ich würde mich freuen, vielleicht den/die eine oder andere Leser_in dieses Blogs zu treffen!

Am 28. Oktober findet um 19:00 Uhr in der KAPU, Linz, eine Buchpräsentation mit Arndt Neumann statt. VeranstalterInnen sind MAIZ und der Infoladen Treibsand.

»Wir arbeiten mehr als je zuvor, schaffen bis zu 14 Stunden am Tag, und die Arbeit macht uns bei weitem nicht so kaputt wie die ›nur‹ acht Stunden vorher im Betrieb. Das liegt ganz eindeutig daran, dass uns der Sinn der Arbeit klar ist …« 1976 veröffentlicht die Arbeiterselbsthilfe Frankfurt dieses Selbstverständnis. Heute könnte es als Leitspruch der „neuen Selbständigen“ und neoliberaler Managementkonzepte gelten. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten hat sich die Bedeutung von „Autonomie“ grundlegend gewandelt.
Was bedeutet es also heute, für autonomes und selbstbestimmtes Arbeiten einzutreten? Ist die These berechtigt, dass die Autonomiebewegung eine Wegbereiterin des Neoliberalismus war?

Infos zum Buch

Am Dienstag, 20. Oktober 2009, 17:30 Uhr, findet in der Arbeiterkammer Linz, Volksgartenstraße 40, Festsaal 1 eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Verschwimmen von Arbeits- und Freizeit“ statt.  Veranstalterin ist die Interessensgemeinschaft work@professional in der GPA-djp.

Einladung

Zu einer Enquete am 30. Juni 2009, 14.00 – 18.00 Uhr im Wissensturm in Linz lädt die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung. Gemeinsam mit Expert_innen (Mag.a Margit Appel, Prim. Dr. Werner Schöny, Univ.Prof. DDDr. Clemens Sedmak) werden Arbeitslosigkeit und psychische Belastungen diskutiert.

Aus der Einladung:

Arbeit ist trotz des Wandels der Erwerbsarbeitsgesellschaft das zentrale Instrument für die materielle und soziale Existenzsicherung, für Teilhabe und Integration, für Selbstwert und Wohlergehen. Mit einem Wort: für ein selbstständiges Leben. Arbeit stiftet individuell Sinn und Identität, ermöglicht Erfüllung. In der Gesellschaft definiert sie den Wert der Leistung und teilt den Status zu. Statt wie im Sprichwort ist die Arbeit nicht mehr nur das halbe Leben, sondern dominiert zunehmend das ganze Leben.

Doch seit Jahrzehnten und aktuell ganz besonders zeigt sich, dass nicht genügend Arbeitsplätze, von denen auch gut zu leben ist, für alle Menschen zur Verfügung stehen. Arbeitslosigkeit sowie die Anzahl der „Working Poor“ und prekär Beschäftigten steigen rapide.

Diese zentrale Bedeutung der Erwerbsarbeit und hohe eigene und gesellschaftliche Erwartungen verursachen einen enormen Druck, unter dem längere Zeit arbeitslose Menschen besonders leiden. Das Selbstvertrauen sinkt, die Hoffnungslosigkeit steigt, je länger die vergebliche Arbeitssuche dauert. Gesellschaftliche Diskussionen über Zumutbarkeitsbestimmungen, Erwartungen im persönlichen Umfeld oder Enttäuschungen bei Ämtern und Behörden können sich zu einer Problemlage kumulieren, die für einzelne Menschen kaum mehr bewältigbar ist.

Anlässlich des internationalen Tages der Pflege- und Betreuungsberufe am 12. Mai 2009 dokumentieren wir hier eine Aussendung von maiz – Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen aus Linz.

Weltweit wurde gestern, am 12. Mai der Internationale Tag der Pflege-und Betreuungsberufe gefeiert. Dieser Tag soll an „den wertvollen Beitrag, den PflegerInnen für die Gesellschaft leisten“ erinnern.
Wir nehmen diesen Tag zum Anlass um den Fokus auf die globale Frage der Situation von Migrantinnen zu lenken und beziehen uns dabei auf einen noch viel breiter gefassten Begriff der Pflege. Pflege schließt vor allem für Migrantinnen eine reihe weiterer bezahlter Dienstleistungen mitein, die im aktuellen Kontext der Globalisierung von (prekären) Arbeitsverhältnissen stark beeinflusst und großteils Ergebnis der vielfältigen Umgestaltung des Produktionsprozesses in postfordistischen Gesellschaften sind. Mit der Vielfalt prekärer Existenzen nehmen auch Rolle und Anzahl von Migrantinnen in diesem Bereich rasant zu. Bestehende Arbeitsverhältnisse sind dabei überwiegend im Kontinuum „Sex-Fürsorge-Pflegearbeit“ angesiedelt.

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Freiheit und Prekarität Logo

Vom Vernetzungstag und Symposium Freiheit und Prekarität, organisiert von FIFTITU%, IG Bildende Kunst, IG Kultur Österreich und der Verband feministischer Wissenschafterinnen im November 2008, gibt es nun neben der Audiodokumentation nun auch eine Textdokumentation. Zur Intention schreiben die Veranstalterinnen:

Mit einem Vernetzungstag und Symposium stand die zweitägige Veranstaltung einerseits in der Kontinuität der seit 2004 stattfindenden Vernetzungstreffen kunst- und kulturschaffender Frauen, andererseits in der Kontinuität der Symposienreihe des Verbandes feministischer Wissenschafterinnen. Als ein Forum für Reflexionen und die Entwicklung von Strategien konzipiert, sollte ein wissenschaftlicher, künstlerischer, kultureller, zivilgesellschaftlicher, politischer und in jedem Fall feministischer Austausch ermöglicht werden.

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Santa Precaria berichtete über Prekäre Verhältnisse in der Kulturhauptstadt Europas 2009 – MitarbeiterInnen des AEC klagen!. In der aktuellen KUPF-Zeitung findet sich zu diesem Thema ein sehr lesenwerter Beitrag von Franz Fend, der diese Geschichte nochmals breiter betrachtet und auf die dahinterliegenden kommunalpolitischen und kulturpolitischen Strukturen eingeht. Darin heisst es unter anderem:

Die jüngsten Entwicklungen beim Linzer Ars Electronica Center zeigen, dass diese flexiblen und prekären Arbeitsformen nicht nur eine sozialpolitische Dimension haben, sondern eine maßgeblich politische. Weil es eine städtische Einrichtung ist, in welcher soziale und arbeitsrechtliche Standards unterlaufen worden sind. Weil es ein städtischer Betrieb ist, in welchem ein Arbeitsdruck herrscht, der für viele unerträglich geworden ist.

Zum gesamten Text Prekariat am Magistrat.

Foto: tschörda

Am Mittwoch, 15. April 2009 findet im OÖ. Kunstverein um 19 Uhr ein Vortrag und Gespräch zur beruflichen, sozialen und finanziellen Situation der KünstlerInnen in Österreich statt. Zum Thema „Prekär kämpfen – Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit in Österreich“ diskutieren Daniela Koweindl (kulturpolitische Sprecherin IG Bildende Kunst, Wien) und Roswitha Kröll (FIFTITU%, Linz). Von 16. April bis 7. Mai 2009 gibt es eine künstlerische Intervention von Roswitha Kröll.

Wenn prekär normal ist – und was frau dagegen tun kann
„Santa Precaria“ ist die weibliche Form einer Kunstfigur, die von jungen Leuten in Italien als „Beschützerin aller prekär Beschäftigten“ kreiert wurde. Diese werden auch in Österreich immer mehr. Einen gesicherten Arbeitsplatz und ausreichendes Einkommen zu haben gilt fast schon als Privileg angesichts der wachsenden Zahl von Menschen in Leiharbeit, befristeter oder geringfügiger Beschäftigung, (Schein)-Selbständigkeit, Ich-AGs und Mini-Jobs. Prekär und atypisch zu arbeiten ist für viele Frauen eigentlich normal. Hintergründe und Ursachen, Zahlen und Fakten, Folgen und langfristige Konsequenzen für die Einzelnen und die Gesellschaft sind Themen dieses Abends, ebenso aber auch die möglichen und nötigen Handlungsfelder für eine Veränderung in Richtung GUTE ARBEIT für alle.

Termin: Di 28.04.2009, 19:00 – 21:30 Uhr
Referentin: Mag.a Anna Wall-Strasser
Leiterin der Betriebspastoral OÖ
Kosten: EUR 8,-
Kooperation: Haus der Frau & KAB

Informationen und Anmeldung: http://www.hausderfrau.at

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
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das Gebet an die Schutzheilige

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