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Zwei Veranstaltungshinweise für die nächsten Tage …

  • am Do, 24. April der Vortrag

“Wohlstandskonflikte -
Die sozialen Folgen neuer Prekarität”

Vortrag von Berthold Vogel am 24. 4. um 18:00 im SeminarRaum 3 am Institut für Soziologie der Uni Wien.
Weiter Infos hier

  • am Mo, 28. April die Diskussion

“Wovon leben wir? -
Zwischen Flexibilität und Prekariat”

Bei Freiem Eintritt im ORF RadioKulturhaus, der Auftakt zum Ö1 Sendungsschwerpunkt zum Thema Arbeit.
Dazu weitere Infos …

Die vida FaktenFokus Arbeitswelt‘. Ausgabe März 2008, frisch heute am 26.2. herausgekommen, widmen sich zum aktuellen Anlass natürlich dem Thema “Prekäre Beschäftigung”:

Vida Fakten

Komprimiert und übersichtlich auf 4 Seiten die wichtigsten Basics, die dringlichsten Problemlagen, die notwendigen Forderungen!
Das Infomaterial zum Herunterladen und verbreiten.

Pünktlich zum Aktionstag bzw. eigentlich mit etwas Verzögerung erscheint das erste Heft der Zeitschrift KURSWECHSEL des Jahres 2008 zum Schwerpunktthema “Prekarisierung”.

Themenschwerpunktheft Prekarisierung
Das Heft mit diversen Texten zu ‘Prekarisierung‘, ‘Prekariat‘, ‘Prekarität‘ von wird erst im April ausgeliefert, die Redaktion hat uns aber jetzt vorab bereits den einleitenden Text zum Heft, das Editorial, und die Aufstellung der Beiträge zum Heft zur Verfügung gestellt.

(Dieses Inhaltsverzeichnis zum in einem Monat erscheinenden Heft folgt am Ende dieses Beitrags.)

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eine Geschichte von vielen, viele folgen noch …

Barbara H., 30, arbeitet aktuell in einem Behindertenprojekt. Zuvor hatte sie in einem ähnlichen Behindertenprojekt gearbeitet. Davor in einem Projekt im Bereich der Gebietsbetreuung von Jugendlichen in Graz. Bei den beiden ähnlichen Behindertenprojekten handelt es sich eigentlich um das Gleiche, nur dass es jährlich neu beantragt und genehmigt werden muss. Die Gebietsbetreuung hat Barbara auch nicht 3 Jahre lang gemacht sondern 3 mal ein Jahr lang.

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Wie kommt es zur Begrifflichkeit ‘prekär‘, ‘Prekariat‘, ‘Prekarisierung‘?
Wo kommen diese Begriffe her, die in den letzten Jahren zunehmend in unseren Sprachgebrauch eingang finden?
Und vor welchem Hintergrund sprechen wir heute von prekärer Beschäftigung?

Auf Sankt Precarius gibt es einen Artikel dazu, eine kleine skizzierte Begriffsgeschichte des «Prekären».

Wenn wir heute von prekären Verhältnissen sprechen, und wenn das Adjektiv «prekär» in unserem deutschen Sprachgebrauch langsam aber doch zu einem Schlüssel- und Symbolbegriff wird, so hat das wenig damit zu tun, dass die deutsche Sprache seit langem über das Adjektiv «prekär» verfügt und viel damit, dass wir einen französischen Begriff einbürgern.

eine Geschichte von vielen, viele werden noch folgen …

Johanna M. arbeitet seit 14 jahren in einem Supermarkt in Wien. Seit 8 Jahren steht sie in einer Filiale im 15. Wiener Gemeindebezirk meistens an der Kasse, zuvor war sie in einer Filiale der gleichen Kette im 12. Bezirk. Wohnhaft ist sie seit eh und je in Baden, was so viel wie eineinhalb Stunden Arbeitsweg pro Arbeitstag bedeutet, inklusive Staus, Parkplatzsuche etc.

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eine Geschichte von vielen, viele folgen noch …

Manuela S. ist 37 Jahre. Vor zwei Jahren hatte sie in einem Call-Center in Wien Simmering zu arbeiten begonnen. Sie war zuvor in einer, dann einer anderen Kursmaßnahme des AMS eingeteilt und schon länger auf Arbeitssuche. Sie hatte unter anderem einen PC-Kurs zu besuchen, sie, die gelernte Bürokauffrau, die in Sachen Wissen und Erfahrung den Kurs genauso und besser selbst hätte leiten können.

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