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MikroDer hochgelobte Qualitätsjournalismus im ORF beruht auf prekären Arbeitsverhältnissen vieler freier Mitarbeiter_innen. Diese wehren sich nun und darum wird es Zeit hier auf die Plattform der Freien im ORF hinzuweisen:

http://orffm.wordpress.com/

Watch out! Und solidarisiert Dich!

via schuldenhilfswerk.at

Supertaalk ist ein neues Fernseh-Talk-Format im Web, das besonders Themen aufgreift, die in den Mainstream-Medien wenig oder gar nicht vorkommen. Am Dienstag, 22. 2., 20:15h geht es live auf www.supertaalk.at um das Thema Prekariat – Generation ohne Vertrag.

“Die Jungen”, auch genannt “Generation Fucked” oder “Generation Prekär”, machen von sich reden. Nachdem sie allseits, in Feuilletons, Kommentaren aber auch von PolitikerInnen, als unpolitisch, phlegmatisch und Spaß-orientiert abqualifiziert wurden, ist spätestens nach dem Studierenden-Protestjahr 2009 klar: Nicht alle wollen ihre Situation widerstandslos hinnehmen. Dennoch: Viele, nicht nur der angehenden AkademikerInnen, die von “atypischen” Arbeitsverhältnissen besonders betroffen sind, schwanken zwischen Aufstand und Anpassung – “Wutgetränkte Apathie”, wie Michael Hirsch diesen Zustand nennt. Hinter dem Schlagwort „Flexibilisierung“ versteckt sich eine systematisch durchgesetzte Verunsicherung der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Entsolidarisierung, Eigennutz und Hierarchiedenken sind die Folge. Nicht wenige haben auch das Gefühl, um ihre Partizipationsmöglichkeiten betrogen zu werden, fühlen sich ausgenutzt. Welche Perspektiven haben die jungen Generationen sozial, politisch und wirtschaftlich?

Die einen erwartet “Karoshi” – Tod durch Überarbeiten, die anderen können sich als “Freeters” im Internet-Café gerade noch eine Schlafbox leisten – das ganz normale Arbeitsleben in Japan …

“Freeter”, eine Wortschöpfung aus dem englischen “freetime” und der Endung des deutschen Wortes “Arbeiter”, bezeichnete laut ARTE in den 90er Jahren Aussteiger, die nicht – wie in Japan üblich – ihr ganzes Leben einer Firma widmen wollten, sondern sich lieber mit Minijobs durchschlugen, um mehr Zeit zur freien Verfügung zu haben. Heute benennt es (hauptsächlich) junges Jobpräkariat, das in der japanischen Leistungsgesellschaft auch zu extrem hohen Selbstmordraten unter jungen Leuten führt. Einfach “zu verweichlichte Jugend”, wie es ein Japaner in der Dokumentation “Tokyo Freeters” meint?

Via ArbeitsKlimaWandel. Weitere Videos.

bunny

?? Prekär Arbeiten, Prekär Leben ?? !! No Borders, No Precarity !! das ist Motto unter dem in Wien rund um den 1. Mai wieder ein Mayday, eine Parade, organisiert wird.

Alle Infos gibt es unter http://mayday.prekaer.at/

kulturrat broschüreDer Kulturrat Österreich hat eine Infobroschüre für KünstlerInnen und andere prekär Tätige herausgegeben.

Aufmerksame BeobachterInnen werden es wissen: Mit 1. 1. 2011 treten einige Änderungen im Sozialversicherungssystem in Kraft, die als erster legistischer „Erfolg“ der interministeriellen Arbeitsgruppen zur Verbesserung der sozialen Lage von Kunstschaffenden (initiiert vom bm:ukk) anzusehen sind. Nach der Verabschiedung des KünstlerInnen-Sozialversicherungsstrukturgesetz (KSVSG) im Herbst dieses Jahres ist nun auch einigermaßen klar, wie die Umsetzung dieses Gesetzes praktisch aussehen wird. Um es vorwegzunehmen: Gesetze allein ändern nicht viel – eine vernünftige Umsetzung muss erst erkämpft werden!

Die informative 44-seitige Broschüre kann hier heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Sachen gibts, die gibts eigentlich nicht. Leider doch. Das Land Steiermark vergibt Reisekostenzuschüsse für Wissenschaftler_innen und hat nun beschlossen, dass ausgerechnet Wissenschaftler_innen, die in prekären Verhältnissen (Werkverträge, externe Lektor_innen, ….) arbeiten, diese nicht mehr bekommen sollen. Wer das auch mehr als absurd findet, kann hier dagegen unterschreiben.

Unterschreiben

Am 29. Februar 2004 in Milano ist San Precario erstmals erschienen. Er ist der Schutzheilige der Prekären.
Via San Precario auf Facebook.

zass

Der Kettelerpreis: Die deutsche Stiftung ZASS sucht Projekte, Initiativen und Personen, die mit ihrem Engagement Wege aus der Prekarisierung der Arbeit suchen, vorschlagen und erreichen. Eine Einreichung ist bis 15. April möglich, alles notwendigen Informationen gibt es hier.

Und gleich noch was Praktisches: Die KUPFakademie bietet im Jänner einen Workshop zum Steuerrecht für selbständige Kulturschaffende in Linz an. Orientierung im prekären Lebens- und Arbeitsdschungel also.Mehr Infos gibt es hier.

Logo KUPFakademie

fair statt prekär

Ich will per Email am Laufenden gehalten werden.
Heiligenbild

das Gebet an die Schutzheilige

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